Schock beim Einschlagen: Dennoch gelingt TV Werne die Überraschung

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Werne. Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne haben dank eines 3:1-Sieges gegen den SC Hennen einen hervorragenden Saisonstart hingelegt. Nachdem Werne am Donnerstag bereits auswärts 3:0 gegen den TV Hörde II gewinnen konnte, folgte nun in der heimischen Linderthalle die Überraschung gegen den Regionalliga-Absteiger Hennen.

Damen Oberliga: TV Werne – SC Hennen 3:1 (26:24, 25:14, 12:25, 25:21)

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Für den TVW startete das Spiel jedoch mit einem kleinen Schockmoment. Franziska Warnecke verletzte sich beim Einschlagen noch vor dem Anpfiff am Rücken und musste durch Greta Lexius ersetzt werden. Das Team ließ sich davon jedoch gar nicht ausbremsen. Werne ging mit 7:1 in Führung, Hennen konnte aber umgehend wieder ausgleichen, woraufhin sich dann ein extrem spannendes Spiel entwickelte. Bis zum 23:23 waren die Teams gleichauf und hatten beide den ersten Satzgewinn vor der Nase. Der TV Werne konnte dann aber seinen zweiten Satzball verwerten.

Der Satzgewinn schien das Team von Bronek Bakiewicz und Bernd Warnecke nur noch mehr zu beflügeln. Hennen konnte sich vom hohen Aufschlags- und Angriffsdruck des TV Werne nicht befreien und blieb im zweiten Durchgang komplett chancenlos. Das Minimalziel einen Punkt zu gewinnen hatte der TVW damit bereits erreicht. Die komfortable 2:0-Führung gab dem TVW dann jedoch nicht die erhoffte Sicherheit. Werne brach spielerisch komplett ein und auf einmal funktionierten die einfachsten Abläufe nicht mehr.

Spielerwechsel, Auszeiten, taktische Veränderungen brachten den TVW nicht wieder in die Spur. Dem Team gelangen nur noch zwölf Punkte in dem Satz. Abhaken und schnell vergessen war dann die Devise für den vierten Durchgang und das gelang dem Team auch. Vor allem die Werner Abwehr war nun eine absolute Bank und Werne erkämpfte sich Punkt nach Punkt, um dann mit dem 25:21 als stolzer Sieger vom Platz zu gehen. 

Mit acht von zwölf möglichen Punkten steht der TV Werne nun deutlich besser da als erwartet. „Dass wir uns so früh in der Saison schon ein kleines Polster erspielt haben, wird noch Gold wert sein“, sagt Bronek Bakiewicz. „Wir müssen weiter hart arbeiten, denn es steigen ja vier Mannschaften aus der Liga ab und ein weiteres Team muss noch in die Abstiegsrelegation. Da gibt jeder Zähler Sicherheit.“

Erstmal hat der TV Werne jetzt aber eine längere Pause, da das Spiel gegen Recklinghausen verlegt werden musste. Erst am 26. Oktober geht es am Sim-Jü-Samstag in der Linderthalle weiter. Dann empfängt der TVW die Reserve von Blauweiß Aasee mit seiner ehemaligen Spielerin Finja Schulte.

TV Werne: Stephanie Stahl, Franziska Warnecke, Helin Keskin, Julia Rieger, Jette Keil, Leia Budde, Mira Struwe, Greta Lexius, Jenny Harhoff, Chiara Grewe, Theresa Rottmann

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