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Werne. Mit dem ersten Wettkampf der Saison ist die Regionalliga-Mannschaft der TV Werne Wasserfreunde am vergangenen Wochenende beim Triathlon in Harsewinkel in die neue Saison gestartet. Für das Team waren Kamil Jablonski, Carsten Schwenke, Björn Kräher und Philip Peters dabei.

Besonders bemerkenswert war das Comeback von Kamil Jablonski in der Triathlonliga. Der erfahrene Triathlet sprang kurzfristig für den ausgefallenen Patrick Ziemba ein und bestritt damit seinen ersten Ligawettkampf seit 2021. Nach einer schweren Verletzung und der anschließenden Operation mit dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks war lange Zeit ungewiss, ob er überhaupt noch einmal einen Triathlon absolvieren würde.

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„Es war wie, als wenn ich das erste Mal gestartet wäre“, beschrieb Jablonski seine Gefühle vor dem Rennen. Für ihn war es zudem eine besondere Premiere, denn erstmals ging er über die Sprintdistanz an den Start. Bislang lagen seine sportlichen Schwerpunkte ausschließlich auf längeren Distanzen bis hin zum Ironman.

In den vergangenen Monaten hatte sich Jablonski vor allem auf dem Rad vorbereitet. Zuletzt absolvierte er sogar einen Fahrrad-Marathon auf Mallorca. Diese Vorbereitung machte sich in Harsewinkel bemerkbar. Nach 750 Metern Schwimmen im Freibad galt es zunächst, den eigenen Rhythmus zu finden. Der erlaubte Neoprenanzug sorgte dabei für zusätzliche Unterstützung im Wasser, ließ die Athleten in der Wechselzone durch das Ausziehen wiederum Zeit verlieren.

Auf der anschließenden Radstrecke spielte Jablonski seine Stärke eindrucksvoll aus. Trotz des windigen Wetters fuhr er die schnellste Radzeit aller Liga-Athleten. „Die Radstrecke war wirklich toll“, freute sich der Werner Triathlet nach dem Rennen. Mit einer Gesamtzeit von 56:50 Minuten blieb er deutlich unter der Ein-Stunden-Marke und belegte einen starken 17. Platz in der Einzelwertung.

Auch seine Teamkollegen zeigten solide Leistungen. Carsten Schwenke erreichte das Ziel nach 1:01 Stunden, Björn Kräher nach 1:03 Stunden und Philip Peters nach 1:07 Stunden.

In der Mannschaftswertung reichte es aufgrund der starken Konkurrenz dennoch nur zu Rang 17 von 18 Teams. Für die Wasserfreunde steht damit bereits fest, dass in den kommenden Rennen wichtige Punkte gesammelt werden müssen.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits in zwei Wochen beim Wettkampf in Kalkar. Dort wartet mit 1.500 Metern Schwimmen im See, 76 Kilometern Radfahren und einem abschließenden 10-Kilometer-Lauf eine deutlich längere und anspruchsvollere Strecke auf die Athleten der Wasserfreunde.

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