Werne. Auf Antrag der FDP-Fraktion wird die Verwaltung in einer der nächsten Ausschusssitzungen den Einsatz einer Transkriptionssoftware bei der Protokollführung testen. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss am Mittwoch (7. Juli 2026) einstimmig beschlossen.
Die Liberalen hatten einen Pilotversuch mit einer oder mehreren digitalen Lösungen beantragt. Dabei sollen unter anderem Audioaufzeichnungen, automatische Transkriptionen und die Erstellung eines bearbeitbaren Protokollentwurfs erprobt werden. Der Test soll zunächst auf öffentliche Sitzungsteile beschränkt bleiben.
Die Fraktion verwies in ihrem Antrag darauf, dass die Erstellung der Sitzungsprotokolle derzeit viel Zeit in Anspruch nehme. Die Verantwortung für Prüfung und Freigabe der Niederschriften soll weiterhin bei den zuständigen Beschäftigten liegen. Die digitale Technik soll die Protokollführung unterstützen, sie aber nicht ersetzen.
Wie Dezernent Dirk Mahltig mitteilte, hat die Verwaltung den Einsatz von digitaler Protokollführung in Ausschüssen bereits auf ihrer Agenda. „Wir begutachten derzeit Software für die Transkription, wie sie in einer anderen Kommune im Kreis zum Einsatz kommt.“ Auch eine neue Software würde geprüft. Vorab seien aber rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Datenschutzgrundverordnung zu klären. „Wir können aber gern in einer der nächsten Sitzungen einen Testballon starten und die Ergebnisse dann dem Digitalausschuss vorlegen.“





















