Vorbildlich: Fachwerkhaus wird denkmalgerecht saniert

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Werne. Ziemlich windschief und umringt von etlichen Stützbalken macht das kleine Fachwerkhaus Funnenstraße 8 derzeit einen eher instabilen Eindruck. Ein Eindruck, der allerdings täuscht, wie Petra Göbel, Leitung Abteilung Bauordnung und Denkmalpflege, jetzt im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung berichtete.

Denn das alte Kötterhaus nahe der Selmer Landstraße wird gerade bereit gemacht für die Zukunft. „Ein Vorbild für denkmalgerechte Sanierung“, hob Wernes Denkmalpflegerin lobend hervor, was gerade im Innern des Hauses geschieht. Es werde sozusagen ein „Haus im Haus“ errichtet, schilderte sie die ebenso fachgerechte wie aufwändige Sanierung.

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Im Innern des Fachwerkhauses wird denkmalgerecht saniert. Abbildung: Stadt Werne

Neue Blitzschutz-Ableiter für das Kapuzinerkloster

Das über 350 Jahre alte Kloster zählt zu den bedeutendsten Denkmälern der Stadt Werne. Jetzt muss der Blitzschutz erneuert werden, erläuterte Petra Göbel im Fachausschuss. Die vorhandene Anlage sei nicht mehr zeitgemäß und normgerecht.

Um einen sicheren Blitzschutz zu gewähren müssen die Abstände der Blitzableiter verkleinert werden, sagte sie zu der Maßnahme. Göbel zufolge müsse nun auch an der Gebäudefassade zur Südmauer hin ein Blitzschutz angebracht werden. Der Eingriff sei unumgänglich, die Versicherung verlange es, begründete sie eine Anbringung an der historischen Fassade.

Auch an der Fassade des denkmalgeschützten Kapuzinerklosters muss ein Blitzschutz-Ableiter angebracht werden. Foto: Wagner
Auch an der Fassade des denkmalgeschützten Kapuzinerklosters muss ein Blitzschutz-Ableiter angebracht werden. Foto: Wagner

Fassadensanierung Stadtmuseum

Die Unterputz-Arbeiten an den vier Fassaden der Stadtmuseums wurden im Juni 2026 abgeschlossen, ebenso die Anbringung eines neuen Oberputzes an den Seiten zum Roggenmarkt und zum Innenhof, informierte Denkmalpflegerin Petra Göbel im Fachausschuss.

Nach den Putzarbeiten stehen nun noch die Bearbeitung der Bestand-Holzfenster und der Eingangstür sowie der Gerüstabbau an. Abbildung: Stadt Werne

„Auf dem Zettel“ haben die Handwerker nun noch die Sanierung der Bestand-Holzfenster und der Eingangstür. Diese werden abgeschliffen und neu gestrichen. Anschließend werden die aufgearbeiteten Blendläden wieder angebracht. Der Abbau der Gerüste beginnt dann zunächst zum Roggenmarkt und im Innenhof des Museums.

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