Ascheberg/Hürtgenwald. Eine lange Einsatznacht liegt hinter zwei Feuerwehrleuten aus Ascheberg. Nico Halstrick und Alexander Schlegel waren von Freitagabend bis Samstagmorgen mit einem Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Ascheberg bei der Waldbrandbekämpfung im Hürtgenwald im Kreis Düren im Einsatz.
Die beiden Ascheberger gehörten zur Bezirksbereitschaft 2 Coesfeld/Gelsenkirchen, die am Freitag zur Unterstützung der bereits eingesetzten Kräfte alarmiert wurde. Insgesamt machte sich die Bereitschaft mit 37 Fahrzeugen und 165 Einsatzkräften auf den Weg in das Waldbrandgebiet. Nach der Zusammenstellung und Einweisung der Einheiten erfolgte die geschlossene Verlegung in den Einsatzraum. Dort wurden die Kräfte von der örtlichen Einsatzleitung übernommen und entsprechend der Lage eingesetzt.
Zeitweise 400 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, THW und Landesbetrieb Wald und Holz
Der Einsatz im Hürtgenwald hatte zu diesem Zeitpunkt bereits ein großes Ausmaß angenommen. Nach Angaben des Kreises Düren waren zeitweise rund 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, THW sowie dem Landesbetrieb Wald und Holz vor Ort.

Am Freitagabend trafen außerdem rund 200 frische Einsatzkräfte im Waldbrandgebiet ein. Sie lösten unter anderem Feuerwehrleute ab, die teilweise bereits seit rund 24 Stunden im Einsatz waren. Neben den Kräften aus Coesfeld und Gelsenkirchen waren weitere Einheiten aus Leverkusen, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Oberbergischen Kreis sowie verschiedene Hilfsorganisationen beteiligt.
Für die beiden Ascheberger Feuerwehrleute ging es von Freitagabend bis in den Samstagmorgen hinein in den Einsatz. Während Hubschrauber mit Einbruch der Dunkelheit nicht mehr zur Brandbekämpfung eingesetzt werden konnten, gingen die Arbeiten am Boden weiter. Abhängig von Wind, Wetter und der Entwicklung des Feuers wurden die Einsatzkräfte an unterschiedlichen Stellen des Waldbrandgebietes eingesetzt.

Bezirksbereitschaften bringen schnell große Einheiten in den Einsatz
Gerade bei einem Einsatz dieser Größenordnung ist die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren und Hilfsorganisationen von besonderer Bedeutung. Die Bezirksbereitschaften ermöglichen es dabei, innerhalb kurzer Zeit größere Einheiten aus verschiedenen Städten und Gemeinden zusammenzustellen und überörtlich einzusetzen.
Nach der arbeitsreichen Nachtschicht endete am Samstagmorgen der Einsatzauftrag für die Ascheberger Kräfte. Gemeinsam mit den weiteren Einheiten ging es anschließend zurück in Richtung Heimat.
Gegen Samstagmittag trafen Nico Halstrick und Alexander Schlegel mit dem Löschfahrzeug wieder wohlbehalten in Ascheberg ein. Ob es bei diesem Einsatz bleiben wird, ist allerdings noch offen. „Ob dies der einzige Einsatz für Kräfte aus dem Kreis Coesfeld bleiben wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen“, erklärte der Wehrleiter der Gemeinde Ascheberg, Andreas Denker.

Nico Halstrick und Alexander Schlegel wohlbehalten zurück in Ascheberg
Sollte aufgrund der weiteren Entwicklung des Waldbrandes erneut überörtliche Unterstützung benötigt werden, könnten im Rahmen der entsprechenden Einheiten des Kreises Coesfeld auch wieder Feuerwehrkräfte aus Ascheberg angefordert werden.
Für Halstrick und Schlegel ist der Einsatz damit zunächst beendet. Nach einer langen Nacht im Hürtgenwald konnten beide am Samstag wohlbehalten nach Ascheberg zurückkehren.





















