Mittwoch, März 4, 2026

„Summer Peak Vol. I“: Live-Musik in gemütlicher Atmosphäre

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Werne. „Sommerfest klingt so nach Schützenverein“, schmunzelt Roland Sperlich. Im Kulturzentrum flözK an der Flöz-Zollverein-Straße 4 in Werne heißt es am Samstag (16. Juli) dagegen „Summer Peak Vol. I“.

Zwei Bands aus dem Ruhrgebiet versprechen dann auf der Hofbühne Musikgenuss pur. Den Abschluss bildet eine After-Show-Dance-Party in den Räumlichkeiten mit DJ Andy.

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„Die Veranstaltung ist sozusagen der Höhepunkt des Sommers. Wir wollen vor allem auch junge Menschen im Alter von 20 bis 30 Jahren ansprechen“, sagt Sperlich, der sich noch gut an die Party vor drei Jahren zum zehnjährigen Bestehen des Vereins erinnern kann.

Als „Opener“ betreten um 18 Uhr „Threepwood ’N Strings“ (oder kurz: TnS) die Bühne. Die Band aus Marl begeisterte schon im vergangenen August das Publikum im flözK. Ein Album später sind sie zurück in Werne. „Threepwood ’N Strings“ stehen für mitreißenden Indie Folk, der auch Pop, Country und Balkan Beats aufnimmt. Nach ihrem Debütalbum „The Kingdom of Yours“ (2017) spielte die Band hunderte Auftritte im In- und Ausland. Violine, Gitarre & Mandoline sowie mehrstimmige Harmonien tragen die Handschrift zeitloser Songs.

Unbekümmert tauschen „TnS“ dabei Leadstimmen und Instrumente untereinander. Erinnerungen werden wach an den Charme von Katzenjammer, die Authentizität von Amy MacDonald und die kernige Leidenschaft der frühen Mumford & Sons. „Die junge Band sprüht vor Spielfreude, ist charismatisch und holt die Leute ab“, freut sich Roland Sperlich auf die Rückkehr der Marler Gruppe.

„Threepwood ’N Strings“ sind Eva Kempa (Vocals, Violine, Mandoline), Kevin Seidel (Vocals, Gitarre, Percussions), Robin Rick (Vocals, Gitarre, Mandoline, Percussions), Marvin Kübber (Bass) und Selina Hötger (Vocals, Piano).

„Unplaces“ aus Bochum sind der Hauptact beim „Summer Peak Vol. I“ im Kulturzentrum flözK in Werne. Foto: Band

Anschließend folgen „Unplaces“, die schon zum zehnten Geburtstag im flözK aufgetreten sind. „Sie erinnern mich immer etwas an die alte Zeit von ‚Placebo‘, experimentieren aber auch viel“, erläutert Roland Sperlich.

Was ist das für ein Stil, in welches Genre gehören sie? Viel zu bequem wäre es, der Band aus Bochum und Hannover das schlichte Label „Indie-Synth-Rock“ aufzudrücken. Sie sind ein Beispiel für ausgesprochen gut arrangierte Dark-Pop-Songs – vom Anfang bis zum Schluss packend lebendig, wohl dosiert düster und dennoch immer voller Hoffnung und Tiefsinn.

„Wir bieten echte, handgemachte Live-Musik von tollen Menschen aus der Nähe“, weckt Sperlich die Vorfreude auf das „Summer Peak Vol. I“. Die Veranstaltungen im flözK punkten zudem mit der persönlichen Atmosphäre, seien zudem ein Treffpunkt, an dem schon viele neue Freundschaften geschlossen wurden, so der Vereinschef weiter. „Und das Volume I verrät es schon: Wir wünschen uns natürlich eine Fortsetzung in den nächsten Jahren.“

Neben der Musik warten bereits zum Einlass (ab 17 Uhr) Leckeres vom Grill, erfrischende Kaltgetränke, kultige Cocktails und die beliebten flözK-Kartoffelwaffeln.

Der Hut geht rum: Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, das flözK-Team bittet aber um eine Mindestspende in Höhe von 10 Euro.

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