Franz Stüer: Ein Erfolg, der „so schnell nicht wieder vorkommt“

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Werne. Nach zweijähriger Coronapause läuft aktuell die Wahl zum Sportler des Jahres. Einer der Nominierten ist Franz Stüer, dem gleich zwei außergewöhnliche Erfolge gelangen.

Es war schon außergewöhnlich, was Franz Stüer in diesem Jahr erreicht hat – dem ist er sich auch selbst bewusst. Der 80-Jährige stieg mit der Ü80-Mannschaft des TC Blau-Weiß Werne in die Westfalenliga aufgestiegen, die höchste Liga im Westfälischen Tennisverband in dieser Altersklasse. Dazu wurde er auch als Einzelspieler Westfälischer Hallenmeister.

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„Das wird wohl so schnell nicht wieder vorkommen“, sagt Franz Stüer selbst und lacht. „Es war ein richtig gutes Jahr, das hat Spaß gemacht.“ Nach den tollen Erfolgen ist der Tennisspieler mit seiner Mannschaft das Aushängeschild des TC Blau-Weiß Werne.

Aber Stüer hat nicht immer Tennis gespielt. „Ich war früher Fußballer in der Landes- und Verbandsliga und habe links außen gespielt bis zu meinen Dreißigern“, sagt er. „Jetzt spiele ich aber schon seit 50 Jahren Tennis beim TC Blau-Weiß.“

Seit der Altersklasse Ü50 etwa hat er auch regelmäßig bei den Westfälischen Hallenstadtmeisterschaften mitgespielt. Mit dem Titel hat es aber erst in diesem Jahr geklappt. Sein Finalgegner aus Espelkamp war zum Finalmatch gar nicht erst angetreten.

„Der hat gekniffen, habe ich gehört“, sagt Franz Stüer und schiebt schmunzelnd hinterher: „Er hat gesehen, wie ich seinen Gegner weggeputzt habe, gegen den er im Matchtiebreak verloren hat.“ So reichte der Halbfinalsieg für Franz Stüer für den Westfälischen Hallenmeistertitel, der ein i-Tüpfelchen auf dem tollen Jahr des 80-Jährigen war.

Mindestens ebenso besonders war für ihn auch der Aufstieg mit seiner Mannschaft. „Das ist eine ganz tolle Rasselbande“, sagt Franz Stüer. „Zwischen uns passt kein Blatt dazwischen. Auch wenn wir in der Liga taktisch aufgestellt haben, hat das immer alles harmonisch funktioniert.“

Ursprünglich hatte Stüer die Mannschaft aus Soest für den Aufstieg aus der Verbandsliga favorisiert. „Als wir die dann aber geschlagen haben, hat es sich abgezeichnet, dass wir ganz gute Chancen auf den Aufstieg haben werden“, so der 80-Jährige, der stets ein Leistungsträger in seinem Team war.

Die starken Leistungen blieben in Werne alles andere als unbemerkt. Stüer ist sowohl für den Sportler als auch mit der Ü80 des TCBW für die Mannschaft des Jahres nominiert, dazu erhält die Mannschaft auch die Sportplakette der Stadt Werne für besondere Leistungen.

Für das kommende Jahr will Stüer vor allem mit der Mannschaft erfolgreich sein, unter anderem auch mit zwei Neuzugängen. „Die werden uns sicherlich helfen und eine gute Verstärkung für uns sein“, sagt der 80-Jährige. Auch bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften wird er mit Sicherheit wieder mit von der Partie sein und versuchen, seinen Titel zu verteidigen.

Abgestimmt werden kann ab sofort, jeweils für einen Sportler oder eine Sportlerin und eine Mannschaft. Der Stadtsportverband nimmt die Einsendungen per Mail an ssv@werne.de oder per Post an den Stadtsportverband; Altes Amtsgericht / Zimmer 217; Bahnhofstraße 8; 59368 Werne an. Einsendeschluss ist der 16. Januar 2023. 

Die Mails zur Wahl müssen enthalten: Name, Vorname, Mailadresse und den jeweilig Nominierten Sportler/ Mannschaft des Jahres. Doppelmeldungen (Name und/oder Mail) werden erkannt und müssen aussortiert werden.

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