Verkaufsoffene Sonntage in Werne bleiben bestehen

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Werne. Wegen der Corona-Pandemie ist im April der im Rahmen des Auto- und Modefrühlings geplante verkaufsoffene Sonntag abgesagt worden. Auch wenn bis zum Ende des Jahres weitere große Veranstaltungen ausfallen oder maximal im kleineren Rahmen stattfinden werden, sind die Stadt Werne und die Werne Marketing GmbH bemüht, die drei noch geplanten Verkaufstage zu realisieren.

Am 8. November im Rahmen des Martinsmarkts, am 6. Dezember während des Weihnachtsmarkts und schon am 25. Oktober beim Sim-Jü-Wochenende – drei verkaufsoffene Sonntage genehmigte der Rat der Stadt Werne im März bei seiner letzten Sitzung vor dem Ausbruch der Pandemie. Wenig später wurden durch die Bundes- und Landesregierung Großveranstaltungen zunächst bis zum 31. August untersagt. Diese Frist wurde dann zunächst bis zum 31. Oktober verlängert. Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Corona-Infektionen im Land sind Großveranstaltungen aktuell bis 31. Dezember untersagt.

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Im Ausschuss für Soziales erklärte Ordnungsamtsleiterin Kordula Mertens, dass es bei der Beschlusslage aus dem Frühjahr bleibe und die Aktionstage an den geplanten Tagen stattfinden sollen. Zunächst hatte es nicht danach ausgesehen, da Verdi eine Klage angekündigt hatte, wenn die verkaufsoffenen Sonntage ohne eine Veranstaltung ausgetragen würden. Kein neues Thema für die Organisatoren, nachdem das Bundesverwaltungsgericht 2015 klargestellt hat, dass verkaufsoffene Sonntage anlassbezogen sein müssen und daher nur im Zuge anderer, größerer Veranstaltungen und in räumlicher Nähe dazu stattfinden dürfen. Nach mehreren Gesprächen und der Zusage, zu den verkaufsoffenen Sonntagen ein Veranstaltungsprogramm vorzubereiten, habe Verdi nun Zustimmung signalisiert, berichtete Mertens.

Die Stadt Werne und die Marketingabteilung wollen jetzt gemeinsam mit der Aktionsgemeinschaft „Wir für Werne“ entsprechende Veranstaltungsbausteine für die geplanten Tage erstellen. Auch einen Anlassbezug soll es dabei geben, selbst wenn das Rahmenprogramm mit zusätzlichen Veranstaltungsbausteinen kleiner als gewohnt ausfallen wird.

„Wir werden versuchen, die in diesem Jahr schwer getroffenen Künstler und Schausteller einzubinden“, kündigte Mertens an. Und auch bei den verkaufsoffenen Sonntagen gilt, das alles unter Einhaltung der dann aktuell geltenden Coronaschutz-Bedingungen durchgeführt wird. Für die genaue Planung soll es in den nächsten Wochen weitere Gespräche mit den heimischen Gewerbetreibenden sowie Schaustellern und Künstlern geben.

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