Museum Schloss Cappenberg: Neue Ausstellung wird eröffnet

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Kreis Unna. Am Sonntag, 30. April eröffnet der Kreis Unna im Museum Schloss Cappenberg in Selm eine neue Ausstellung. Sie trägt den Titel „Markus Fräger – Remix“ und ist bis zum 24. September 2023 zu sehen. Darüber informiert die Presse-Stelle des Kreises Unna.

Es sind rätselhafte Szenerien, die die Bilder von Markus Fräger zeigen. Sie sind aus unterschiedlichen inhaltlichen und zeitlichen Ebenen collagiert, verwenden bildliche Zitate aus der Kunstgeschichte, zahlreiche eigene und gefundene Fotografien sowie Abbildungen aus Magazinen und Zeitschriften. Und genau das macht seine Bilder so besonders. Die Kuratoren sprechen von einer „fast altmeisterlichen Anmutung mit starken Hell-Dunkel-Kontrasten“.

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Rahmenprogramm

Zur Ausstellung des Kölner Künstlers und Musikers Markus Fräger (1959 in Hamm geboren) ist ein umfangreiches Rahmenprogramm für verschiedene Zielgruppen geplant. So gibt es Schulklassenprogramme, ein Kinderprogramm, ein Programm für Seniorinnen und Senioren, Kuratorenführungen und auch Musik.

Fräger hat übrigens einen direkten Bezug zum Kreis Unna: Sein Vater wirkte als Grafiker und Bildhauer im Kreis und er selbst gründete in Unna 1980 mit seinem Bruder und einigen Musikern aus Dortmund die Rockabilly-Formation „Alley Cats“, die später als „The Ace Cats“ bekannt wurde. In seiner Wahlheimat Köln hatte er bis zu seinem frühen Tod 2020 ein Atelier in einer ehemaligen Essigfabrik.

Die Bilder sind eindrucksvoll. Und sie erzählen eine Geschichte, das wird dem Betrachter schnell bewusst. Foto: Max Rolke / Kreis Unna

Ausstellung zeigt das malerische Werk

Die Ausstellung im Museum zeigt retrospektiv das malerische Werk von Markus Fräger. Er malte überwiegend figurativ. „Seine dichten Szenen spielen oft in Innenräumen und erinnern sowohl an die Tradition der Genremalerei als auch an das Kino“, so Kurator Arne Reimann. „Seine Szenen sind zusammengesetzt wie die eines Regisseurs.“

Die Bilder sind eindrucksvoll. Und sie erzählen eine Geschichte, das wird dem Betrachter schnell bewusst. „Die Komposition der Figuren sowie deren Gesten deuten eine Handlung an, die sich aber im Bildgefüge nicht schlüssig zusammensetzt, sondern eine Gesichte mit losen Enden bewusst auf verschiedenen Zeitebenen erzählt“, so Kurator Wilko Austermann. Auch wenn sich die Bilder durch punktuelle Auslassungen einer Interpretation entziehen, entstehen Momente unbedingter Schönheit. Davon können sich Besucherinnen und Besucher ab Sonntag, 30. April selbst überzeugen.

Alle Infos zum Rahmenprogramm und zur Ausstellung unter www.museum-schloss-cappenberg.de. PK | PKU

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