Mittwoch, April 29, 2026

Großprojekt Surfpark – Projektierer schließen nächste Kapitalrunden ab

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Werne. Zwar befindet sich das Großprojekt der SCNCWAVE/SURFWRLD noch immer auf dem Marathon durch die bürokratische Genehmigungsphasen, ein wichtiger Teilschritt ist indes erreicht.

Gerade habe man die zweite und dritte Kapitalrunde erfolgreich abgeschlossen, informierte Projektentwickler Dr. Michael Detering gegenüber WERNEplus jetzt zum Stand der Dinge. Nach wie vor wolle man zudem den Werner Bürgern die Chance zur Beteiligung und somit die Teilhabe am Erfolg zu eröffnen, bekräftigte er.

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„Wellenreiten und Wissenschaft“ oder eine Großforschungsanlage, die aussieht wie ein Surfpark, mit dieser Kombination von Freizeitsport und Forschung wollen die Entwickler der SCNCWAVE/SURFWRLD ein Leuchtturmprojekt nach Werne bringen. Auf dem seit Jahrzehnten brach liegenden Gelände der ehemaligen Zeche Werne sollen zunächst der Forschungsteil Science Wave (SCNCWAVE) im Herbst 2025 und dann der Sport- und Freizeitbereich für die Wellenreiter (SURFWRLD) in Betrieb gehen, so der Zeitplan.

Noch aber warten die Projektentwickler auf die eigentlich schon für April/ Mai angekündigte Offenlage, die sich – bereits im Juni 2023 von den Fraktionen einstimmig beschlossen – allerdings immer weiter hinausgezögert hatte. Es seien von verschiedenen Seiten immer wieder neue verwaltungsrechtlichen Forderungen nach weiteren Unterlagen eingegangen, die man schnell ausgearbeitet und vorgelegt habe, schilderte Detering den bürokratischen Aufwand.

Gegenwärtig seien die Bauanträgen für die ersten Gebäude in Arbeit, die möglichst in den kommenden Wochen eingereicht werden sollen. Dazu befinde man sich in Abstimmung mit der Stadtverwaltung, so Detering.

Während die Planung der technischen Anlage längst steht – an der Entwicklung ist zum Teil die RWTH Aachen beteiligt – werden gegenwärtig schon die Details in Angriff genommen. Fördermittel von rund 800.000 Euro sind bereits eingeworben. Der Forschungsbedarf sei ohnehin groß, erläuterte der Projektentwickler aus Werne. So gehe es beispielsweise um Erkenntnisse über die Tragstrukturen für schwimmenden Photovoltaikanlagen, deren Verhalten bei Wellengang getestet werde.

Noch hält der Projektentwickler die eingangs genannte Zeitschiene für realistisch, das liege allerdings auch an den verschiedenen öffentlichen Stellen. Ob als bedeutender Wissenschaftsstandort oder als Ort für Sport und Freizeit, die SCNCWAVE/SURFWRLD werde für die Region von großer wirtschaftlicher Bedeutung sein, zeigte sich Detering überzeugt.

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