Digitale Abenteuer im JuWeL: Kinder gestalten ihre eigene Roboter-Stadt

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Werne/Nordkirchen. Im Jugendzentrum JuWeL wurde es in den Herbstferien bunt, kreativ und digital. Die Jugendhilfe Werne lud gemeinsam mit Partnern wie dem JFC Medienzentrum zu spannenden medienpädagogischen Ferienangeboten ein – mit überwältigender Resonanz: Schon in der ersten Woche waren fast alle Plätze belegt.

Im Mittelpunkt stand das Bauen, Basteln und Programmieren einer Roboter-Stadt. Mit viel Fantasie und Begeisterung erschufen die Kinder ein kleines Stadtmodell, durch das später Dash- und Ozobots selbstständig ihre Wege fanden. Zwischen Basteltischen, Straßenplänen und 3D-Druckern herrschte rege Betriebsamkeit. „Das Projekt hat gezeigt, wie stark Kinder voneinander lernen können, wenn sie gemeinsam an einer Idee arbeiten. Jedes Kind hat seine Stärken eingebracht – und zusammen ist etwas entstanden, das keiner allein geschafft hätte“, freute sich Workshopleiter Oliver Achilles vom JFC aus Köln.

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In der zweiten Woche verwandelte sich das JuWeL dann endgültig in eine digitale Werkstatt: Coding-Workshops, Plotterstation und Robotik-Angebote lockten täglich 15 bis 20 Kinder an. Überall blinkten LEDs auf selbst gestalteten Karten, kleine Bürstenroboter tanzten über die Tische, und mit selbstgebauten Controllern steuerten die Teilnehmenden Videospiele wie Super Mario. Auch an den Tablets wurde programmiert – unter anderem auch aus Lego gebaute Autos und Riesenräder, die sich eigenständig bewegten. Bei der Plotterstation entstanden in Rekordzeit personalisierte Flaschen, Becher und Schlüsselanhänger, während parallel kleine Teams in Foto- und Videoworkshops eigene Medienprojekte realisierten.

Auch handwerkliches Geschick war gefragt.

Ein besonderes Highlight: Junge Unterstützerinnen wie Leni, Emma und Leen begleiteten erstmals als sogenannte „Peer Experts“ die Workshops. „Es ist großartig, wenn junge Menschen selbst Verantwortung übernehmen und andere anleiten“, so Monika Frantzmann von der Jugendhilfe Werne.

Auch die Gaming-Angebote fanden großen Anklang. Mit VR-Brillen, Gaming-Laptops und Konsolen war der Sportraum kaum wiederzuerkennen. „In der VR zu spielen, ist wie ein Abenteuer. Man kann sich hier richtig bewegen!“, berichtete der zwölfjährige Jonas begeistert.

Das Fazit nach zwei intensiven Wochen: Die digitale Ferienwelt im JuWeL war ein voller Erfolg – kreativ, lebendig und mit ganz viel Zukunft in Bewegung.

Nordkirchen: Musik, Minigolf und Roboter im Juno

Auch im Jugendzentrum Juno in Nordkirchen wurde es digital: Beim VR-Angebot standen Minigolf, Tischtennis und Bowling zur Wahl – dabei war Minigolf der absolute Favorit. Kreativ wurde es bei „Make your own Song“: Die Jugendlichen verfassten eigene Texte, formten daraus Songlyrics und wählten mithilfe künstlicher Intelligenz die passende Musik dazu. Technisches Geschick war bei den „Lego Spike“-Workshops gefragt – ob beim Nachbauen aus der App oder beim Entwickeln eigener Projekte.

Elternabend und Fachkräfte-Angebote

Nach den Ferien richtet sich das nächste Angebot an Eltern: Unter dem Titel „Nur noch 5 Minuten!? – Zum Umgang mit Games in der Familie“ geht es um beliebte Spiele, deren Faszination und Herausforderungen. Themen wie exzessives Spielen, Spielzeiten und gewalthaltige Inhalte stehen dabei im Mittelpunkt. Außerdem werden sinnvolle Familienregeln und Informationsquellen rund um die Mediennutzung vorgestellt. Die Veranstaltung findet am 20. November von 19.30 – 21 Uhr online statt. Anmeldungen unter https://www.zpb-werne.de/

Parallel läuft die Fortbildungsreihe Digi.Dienstag für Fachkräfte weiter. Nähere Informationen zu beiden Angeboten gibt es über die Zentrale für Prävention und Beratung (ZPB).

Alle beschriebenen Angebote sind Teil des Projektes „Be part and be safe“, das von der Sozialstiftung NRW unterstützt wird.

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