Werne. Große Kulisse in der Ballspielhalle sowie ein gutklassigen Pokalspiel mit Gänsehautmomenten: Am Ende fehlte den LippeBaskets Werne das nötige Quäntchen Wurfglück, um erneut ins WBV-Halbfinale einzuziehen.
WBV-Pokal (Damen), Viertelfinale: LippeBaskets Werne – BG Köln 52:63 (7:15, 13:18, 16:12, 16:18)
„Das war Werbung für den Damen-Basketball und hat richtig Spaß gemacht“, zeigte sich LBW-Coach Cajus Cramer zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge, die vor allem im ersten Viertel der „Musik“ hinterher liefen. Malin Cramer, die ältere Schwester von Cajus, traf für Köln zum 15:7-Zwischenstand.
Meike Wohl brachte die Gastgeberinnen mit zwei erfolgreichen Würfen aus der Distanz auf 14:17 heran, doch Köln stellte den alten Punkte-Abstand schnell wieder her, so dass es mit 13 Zählern Rückstand für die LippeBaskets in die Halbzeitpause ging.

Beflügelt von den eigenen Fans verkürzte Werne auf 36:45, um dann im Schlussviertel noch einmal richtig aufzudrehen. Izabela Pinkosz traf zum 46:51, doch Malin Cramer antwortete im direkten Gegenzug per Freiwurf.

Fünf Minuten vor dem Ende waren die LippeBaskets aber dann doch dran. Meike Wohl erzielte das 51:53. „Bei dieser Aufholjagd kamen Gänsehautmomente. Die Halle war voll da“, meinte Trainer Cramer. Er sah dann aber Wurfpech bei Pinkosz, so dass ein Happy End für die heimischen Korbjägerinnen letztlich ausblieb.
„Die Zuschauer haben ein kampfbetontes Spiel auf Augenhöhe gesehen. Beide Teams haben sich nichts geschenkt. Am Ende hat uns weh getan, dass Köln bei den Rebounds stärker war und immer den zweiten oder dritten Versuch noch gekriegt hat. Wir müssen nun den Blick wieder auf die Meisterschaft richten“, so Cajus Cramer. Werne tritt zur Stunde (Samstag, 16 Uhr) in Recklinghausen an.
LBW: Teigelkötter, Mersch 8, Niehüser, M. Nägeler, Teutenberg 6, Pinkosz 19, Safraider, Wohl 11, Overtheil 1, Michalski 2, Brand 4, Kampert 1






















