Stadt Werne will Schulsozialarbeit aufstocken

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Werne. Die Stadt Werne soll das Stundenkontingent für die von ihr finanzierte Schulsozialarbeit im Grundschulbereich aufstocken. Um jeweils 19,5 Wochenstunden soll an Uhland- und Wiehagenschule die sozialpädagogische Betreuung der Kinder erweitert werden.

Das beschlossen die Mitglieder des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss in dieser Woche einstimmig. Gelten soll die Kontingent-Erhöhung ab dem 1. September, hatte Alexander Ruhe, Dezernent für Jugend, Familie und Bildung, zuvor zum Beschlussvorschlag erläutert. Zum Schuljahresende 2020/21 würden die Auswirkungen der Erhöhung evaluiert und das Ergebnis in den Fachgremien vorgestellt, führte er ferner aus. An einer dauerhaften Erweiterung soll dies aber nichts ändern.

Bereits in diesem Frühjahr hatte man sich auf Wunsch der Schulleitungen mit dem bisherigen Umfang der Schulsozialarbeit auseinandergesetzt. Ein Lösungsvorschlag wurde daraufhin sowohl dem Jugendhilfeausschuss und dem Schulausschuss unterbreitet. Beide Gremien unterstützten das Ziel, das Stundenkontingent für Schulsozialarbeit auszuweiten.

Die von der Verwaltung zunächst vorgeschlagene Befristung der Aufstockung auf ein Jahr, inklusive einer Evaluation zum Schuljahresende 2020/2, wandelten die Politiker aber gleich in eine Dauerlösung um. Die fachliche Evaluation wird durchgeführt, soll an der grundsätzlichen Kontingent-Erweiterung aber nichts mehr ändern, beschlossen die Ausschussmitglieder.

Eine finanzielle Deckung für den neuen Grundsatzbeschluss durch etwaige Minderaufwendungen oder Minderauszahlungen im Schuletat gebe es nach aktuellem Stand noch nicht, sagte Alexander Ruhe. Bei einer Verabschiedung des Beschlussvorschlags werde die Verwaltung dem Rat bis zum Ende des laufenden Haushaltsjahres aber einen Deckungsvorschlag unterbreiten.

Im Haushaltsjahr 2020 fallen für die Aufstockung ca. 20.000 Euro an, 2021 und folgende werden es dann jeweils ca. 60.000 Euro sein, bezifferte Ruhe die Kosten. Jetzt muss der Rat entscheiden.

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