Dienstag, Juni 25, 2024

1.111 Euro für gemeinsames therapeutisches Musizieren

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Werne. Unterstützung für gemeinsames therapeutisches Musizieren: 1.111 Euro Preisgeld erhält die Kinderheim Erziehungshilfen Werne gGmbH. Im Rahmen ihres nun schon 11. Stiftungspreises fördert die Town & Country Stiftung die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zugleich würdigt sie damit die Menschen, die sich in den Projekten engagieren – viele von ihnen ehrenamtlich.

Im Ambulanten Dienst der Kinderheim Erziehungshilfen Werne leitet die Musiktherapeutin Lena Hensel seit Jahren ein gruppenübergreifendes Chorprojekt. Rund 50 zum Großteil durch traumatische Erlebnisse vorbelastete Kinder der verschiedenen systemisch-traumapädagogischen Intensivwohngruppen nehmen gern daran teil: Hier können sie sich verwirklichen und ausdrücken, Lebensfreude und Zugehörigkeit erleben.

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Für ihren Einsatz wurde die Kinderheim Erziehungshilfen Werne gGmbH nun im Rahmen des 11. Town & Country Stiftungspreises ausgezeichnet. Das Preisgeld von 1.111 Euro fließt in Equipment: ein E-Piano zum Begleiten und damit die Kinder das Instrument selbst erlernen können, dazu Mikrofone und Verstärker, um auftreten zu können.

Stellvertretend für die Stiftung übergaben Stiftungsbotschafter Peter Hoppe, Geschäftsführer der Massivhaus Unna GmbH in Kamen, und Heidrun Hoppe die Urkunde und lobten das Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen: „Es bereitet große Freude zu sehen, wie erfolgreich Sie Kraft und Möglichkeiten der Musik nutzen, um den jungen Menschen positive, ihr Selbstwertgefühl steigernde Erlebnisse zu ermöglichen. Diesen großartigen und wichtigen Einsatz fördern und unterstützen wir gern mit dem Town & Country Stiftungspreis.“

Über den Town & Country Stiftungspreis

Seit 2013 fördert der Town & Country Stiftungspreis deutschlandweit soziales Engagement für sozial, geistig und körperlich benachteiligte Kinder und Jugendliche. Der diesjährige 11. Stiftungspreis widmet sich dem Miteinander und steht unter dem Förderschwerpunkt „MIT – fühlen, reden, gestalten.“ Im Fokus stehen Projekte, die Kommunikation, Empathie und Gemeinschaft fördern oder Achtsamkeit trainieren. Unterstützt werden Bildungseinrichtungen, Vereine und andere, die sich für Chancengleichheit unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sozialem oder religiösem Hintergrund einsetzen – und damit jungen Menschen bessere Perspektiven eröffnen.

Der 11. Stiftungspreis wird gestaffelt vergeben: In der ersten Runde werden 300 gemeinnützige Einrichtungen und Projekte mit jeweils 1.111 Euro gefördert. Im zweiten Schritt wählt eine unabhängige Jury aus diesen 300 Preisträgern ein besonders förderwürdiges Projekt pro Bundesland. Diese 16 Landespreisträger werden im Rahmen einer feierlichen Gala am 21. Juni 2024 in Erfurt bekanntgegeben, ausgezeichnet und mit zusätzlichen je 5.000 Euro prämiert.

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