Großer Dank an Bundeswehr: Soldaten verabschiedet

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Kreis Unna. Fast ein Dreivierteljahr lang gehörten sie zum Team des Kreises Unna – jetzt wurden die Soldaten der Bundeswehr mit großem Dank verabschiedet. Sie hatten das Kreis-Gesundheitsamt im Einsatz gegen das Coronavirus tatkräftig vor allem in der Kontaktpersonennachverfolgung unterstützt. 

Gesundheitsdezernent Uwe Hasche und Fachbereichsleiter Josef Merfels lobten die hervorragende Zusammenarbeit. In den langen Corona-Monaten arbeiteten insgesamt 18 Soldaten aus dem Versorgungsbataillon 7 in Unna-Königsborn vor allem daran mit, Infektionsketten schnellstmöglich zu unterbrechen. Entscheidend dafür war die konsequente Kontaktpersonennachverfolgung.

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Hilfe kam wie gerufen

„Und für die brauchten wir mehr Personal, als wir aus eigener Kraft haben stellen können“, schildert Gesundheitsdezernent Uwe Hasche die brenzlige Lage des vergangenen Herbstes. Die Hilfe der Bundeswehr kam wie gerufen. „Und sie war unentbehrlich“, unterstreicht Hasche.  

Auch am Infotelefon, bei der Datenerfassung und Dokumentation von Testergebnissen, bei der Datenübermittlung an das LZG NRW bzw. das RKI sowie im Informationsaustausch mit anderen Gesundheitsämtern waren die Kameraden eine wertvolle Stütze. Sie halfen übrigens auch im Corona-Testzentrum des Kreises mit. „Das Miteinander war kollegial und vertrauensvoll“, berichtet Fachbereichsleiter Josef Merfels. Das unterschreibt auch Oberstleutnant Andreas Schmidt, der Leiter des Kreisverbindungskommando Unna: „Wir sind toll aufgenommen worden.“

Sogar Oberstleutnant André Rosarius, Kommandeur des gesamten Versorgungsbataillons 7, stieß zum Abschied dazu: „Danke für die großartige Aufnahme und den emotionalen Abschied. Das zeigt, dass der Einsatz in Unna eine Erfolgsgeschichte ist.“ Angesichts erfreulich gesunkener Infektionszahlen endet die Amtshilfe der Bundeswehr zum 30. Juni. PK | PKU 

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