„Höhle der Löwen“: Bierbrüder feiern Erfolg – auch ohne Deal

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Ascheberg. Mit dem Deal für ihren Fruchtaufstrich, den sogenannten Bierfrüchtchen hat es für die Davensberger Clemens August von Freeden und Michael Stattmann bei der „Höhle der Löwen“ auf Vox am Montag nicht geklappt. Dennoch ging es nach der Sendung erfolgreich weiter.

Kein Bier vor Vier? Mit den Bierfrüchtchen auf den Frühstückstisch geht Biergenuss auch schon am Morgen los. Zum Auftakt der 11. Staffel von „Die Höhle der Löwen“ präsentierten die Brüder Clemens August von Freeden und Michael Stattmann ihren Brotaufstrich Bierfrüchtchen den Investoren mit Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer, Beauty-Expertin Judith Williams, Medienunternehmer Georg Kofler, Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl und Gree-Tech-Investor Nico Rosberg.

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Es gibt keine gesicherten Zahlen darüber, wie viele Hektoliter Bier während der ersten Corona-Lockdowns in den Abfluss gepumpt werden mussten. Aber es war viel. Als Bars und Restaurants schließen mussten, blieb den Wirten oft nichts anderes, als den Inhalt bereits angezapfter Fässer wegzuschütten. Denn Bier hält als Frischeprodukt nicht ewig, so ein Fassbier ist nach ein paar Wochen schlecht. Als die Brüder überlegten, wie sie ihr Bier retten könnten, kamen die Gastwirte auf eine eigentlich recht naheliegende Idee: einkochen. So, wie man seit Jahrhunderten Lebensmittel haltbar macht.

Stattmann und von Freeden begannen in ihrer Hotelküche Früchte mit Zucker und Pektin in Bier zu kochen, um daraus eine Art Marmelade oder Gelee zu kochen. Bierfrüchtchen nennen sie ihren Brotaufstrich. Stattmann und von Freeden boten in der TV-Show 20 Prozent der Firmenanteile für 150.000 Euro an.

Alle fünf Investoren probierten die verschiedenen Bierfrüchtchen-Sorten. Zuerst war Altbier mit Erdbeere dran, dann Berliner Weiße mit Waldmeister und als dritten Fruchtaufstrich gab es Pils mit Maracuja.

Während Rosberg, Williams und Wöhrl direkt aussteigen, weil das Thema nicht in ihr Experten-Gebiet falle, gab auch Maschmeyer eine Absage, weil er kein Marmeladen-Fan sei und somit nicht hinter dem Produkt stehen könne. Georg Kofler war von den beiden Bier-Brüdern angetan, aber auch er kam für eine Zusammenarbeit nicht infrage. Aber Aufgeben und den Kopf in den Sand stecken, das gibt es bei den Davensberger Brüdern nicht. „Wir geben jetzt noch mehr Gas.“ Auch diese Aussage nickte Kofler ab und betonte. „Solche Unternehmer braucht das Land.“

Für die beiden Gastronomen war der Fernsehauftritt, der im Mai 2021 in Köln aufgezeichnet wurde, ein einmaliges Erlebnis. „Das kommt nicht jeden Tag vor und war auch für uns eine Herausforderung“, betont Stattmann. „Dass es nicht zum Deal gekommen ist, war im ersten Moment schon echt enttäuschend. Aber wir müssen ja nicht davon leben“, so Clemens August von Freeden.

Am Montagabend (04.04.2022) schauten sich die Bier-Sommeliers den Fernsehauftritt gemeinsam mit Familie und Freunden im eigenen Hotel-Restaurant an. Das Handy stand an dem Abend nicht mehr still. Gute Wünsche, positive Rückmeldungen und Bestellungen gingen im Sekundentakt ein. Selbst Ralf Dümmel, der an dem Tag nicht unter den Investoren war, teilte ein Foto von den beiden Bier Brüdern in seiner Instagram-Story.

„Grandios. Wir sind glücklich auch ohne Deal. Wer weiß, was noch alles kommt. Wir freuen uns, dass wir dabei waren“, resümierten von Freeden und Stattmann.

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