An(ge)dacht: Denkanstöße auf dem Weg zum „Homo Deus“?

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Wenn man Yuval Noah Harari, dem Autor des Buches „Homo-Deus“ folgt, haben wir Menschen die größten Probleme dieser Erde überwunden. Den Glauben an einen Gott brauchen wir deshalb nicht mehr. Der nächste große Schritt ist es, dass wir zum „Übermenschen“ werden. Dazu zeigt der Autor mehrere denkbare Wege auf. Ernüchternd ist der Gedanke, dass wenn es die Wissenschaft wirklich schaffen sollte, dem Menschen Unsterblichkeit zu verleihen, es lediglich den sehr Reichen vorbehalten ist. Doch die Bedenken des Autors dazu sind berechtigt.

Ein solcher „Gott-Mensch“ müsste jeden Tag darum fürchten, sein „ewiges Leben“ bei einem Verkehrsunfall oder einer Gewalttat zu verlieren. Die Frage ist, ob dies wirklich eine erstrebenswerte Zukunft ist. Als Christ vertraue ich den Aussagen des Wortes Gottes mehr als dem Autor. Auch wenn er behauptet, dass die Bibel sehr viele Irrtümer besitzt. An dieser Stelle macht er es sich genau so einfach, wie an vielen anderen Stellen seiner Geschichte, die viel zu glatt über die zahlreichen Gegenargumente anderer Wissenschaftler hinweggeht.

Die Frage steht im Raum, wem wir wirklich vertrauen können. Dem Streben des Menschen nach immer mehr Macht und Wissen oder einem Gott, der sich in seinem Wort verbindlich geäußert hat? Dies war schon im Garten Eden so. Sollte Gott gesagt haben, beginnt die Verführung des Teufels und dann zitiert er einen Satz, den Gott so nie gesagt hat. Adam und Eva haben sich verführen lassen.

Der Autor behauptet zum Beispiel: „Der Weg, der von solch archaischen Sensoren zum menschlichen Auge führt, ist lang und windungsreich, aber in hunderten von Millionen Jahren kann selbst eine solche Strecke Schritt für Schritt bewältigt werden.“ In der Bibel heißt es dagegen im Psalm 94 Vers 9: „Er, der den Menschen Ohren schenkte: Sollte der selbst nicht hören können? Er, der die Augen geschaffen hat: Sollte der selbst nicht sehen können? Die Jahreslosung 2023 spricht von einem Gott, der mich sieht. Dies habe ich persönlich in meinem Leben schon viele Male erlebt.

Dagegen hat die letzte Coronapandemie deutlich gezeigt, wie unzuverlässig und gefährlich es ist, sich nur auf den Menschen zu verlassen. Einem Zufall zu vertrauen, der in langen Zeiträumen solche Wunderwerke schafft, ist für mich ein unglaubliches Märchen. Ich rate dem Leser daher, sich bei der Quelle zu informieren. In den Evangelien beginnt es, Jesus Christus besser kennen zu lernen und durch ein Gebet, seine Wirksamkeit im Glauben zu erfahren!

Ein gesegnetes Wochenende wünscht:

Frank Ulrich

Christliche Gemeinde Werne

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