Auf David Ruschenbaums Abgang muss eine kritische Analyse folgen

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Werne. David Ruschenbaum verlässt nach fast acht Jahren als Veranstaltungsmanager der Werne Marketing GmbH die Lippestadt. Das ist ein schwerer Schlag für Werne. Ein Kommentar.

Auf die Stellenanzeige hatten sich 2015 laut der damaligen Geschäftsführerin Carolin Brautlecht 130 Bewerber/innen gemeldet. Die Wahl fiel auf David Ruschenbaum – ein Glücksgriff, wie sich in den folgenden Jahren herausstellte.

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Der gelernte Meister der Veranstaltungstechnik aus Bockum-Hövel, der zuvor als Bühnenmeister am Stadttheater in Lippstadt für das dortige Stadtmarketing arbeitete, kam in Werne durch seine zupackende und freundliche Art sofort gut an – egal ob bei Marktbeschickern, Kaufmannschaft, Künstlern des Straßen-Festivals oder auch bei der Presse. Immer wenn es brannte, war David Ruschenbaum zur Stelle und sich für keine Aufgabe zu schade, hörte man überall in Werne.

Nun reißt der beliebte Veranstaltungsmanager mit seiner Entscheidung, die ihm sicher nicht leicht gefallen ist, eine riesige Lücke in die Werne Marketing GmbH. Der oder die Nachfolger/in tritt in große Fußstapfen.

Dass David Ruschenbaum nun in gleicher Funktion nach Selm wechseln wird, lässt – bei allem Respekt vor seiner zukünftigen Arbeit in Wernes Nachbarstadt und trotz erweiterter Kompetenzen (Öffentlichkeitsarbeit, Städtepartnerschaften) – nicht gerade einen großen Karrieresprung annehmen, sondern eher eine Art Flucht. Offenbar passen die Arbeitsbedingungen nicht mehr.

Schuldzuweisungen sind an dieser Stelle fehl am Platze, doch die Verantwortlichen im Stadthaus und die politischen Vertreter/innen in der Gesellschafterversammlung und im zuständigen Ausschuss sind jetzt in der Pflicht, den Gründen für die „Personalflucht“ in der städtischen GmbH intensiv und kritisch nachzugehen.

Denn nach dem Wechsel an der Spitze des Stadtmarketings haben sich vor David Ruschenbaum schon zwei weitere Mitarbeitende aus dem Team verabschiedet.

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