Werne. Ein Tipi ist gemeinhin als Zelt der indigenen Bevölkerung Nordamerikas bekannt. In einem OGS-Projekt an der Uhlandschule errichteten Mädchen und Jungen unter Anleitung von Cathy Krietemeyer ihr eigenes kleines Tipi – unter den bewundernden Blicken der jüngeren Kinder.
Neun Schülerinnen und Schüler des vierten Jahrgangs machten sich mehrere Woche lang an Konzeption und Umsetzung des Projekts. Für Cathy Krietemeyer stellt das Tipi die Abschlussarbeit als pädagogische Fachkraft im Offenen Ganztag dar.
„Die Idee zu diesem Weidenzelt kam den Kindern. Dann haben wir die wichtigsten Fragen entwickelt“, schildert Krietemeyer: „Was brauchen wir für das Projekt, wen bitten wir um Unterstützung?“ Die unverzichtbaren Weidenstöcke stellte ein Vater der Kinder zur Verfügung.
Und dann ging es auch schon los. Die Gruppe suchte gemeinsam einen geeigneten Platz für das Tipi, schüttete Mutterboden an dieser Stelle aus und musste dann noch Blätter einflechten, damit ihr kleines Zelt auch was hermacht.
Besonders die Erst- und Zweitklässler verfolgten mit Staunen den Entwicklungsprozess des Projekts. Das weiter wachsende Tipi könnte demnächst als Rückzugsort, kleine Höhle, für alle Kinder dienen.
Mit Fanta und Gebäck veranstalteten die neun OGS-Kinder mit Cathy Krietemeyer später eine kleine Einweihungsfeier – nicht ohne Stolz auf ihr natürliches Zelt auf dem Schulhof.






















