Repair-Café nimmt erste Hürde – Interesse größer als gedacht

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Werne. Bereits im November könnte das Repair-Café im evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum (DBZ) Realität werden. Das ist das Ergebnis des ersten Informationsabends, zu dem 15 Interessenten in das Gemeindezentrum gekommen waren.

Die beiden Organisatoren, die Presbyter Felix Wiorek und Sabine Strauß, zeigten sich über die hohe Zahl der Besucher erfreut.

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„Mit so vielen Teilnehmern haben wir gar nicht gerechnet“, räumte Sabine Strauß bei der Begrüßungsrunde ein. Alle Gäste trugen sich zum Schluss auch in die Unterschriftenliste ein und signalisierten damit ihre Bereitschaft, aktiv beim Repair-Café mitzumachen. Außerdem, so Strauß, hätten sich weitere drei Personen telefonisch gemeldet und ebenfalls ihre Mitarbeit angeboten. Mit dieser großen Bereitschaft ist, so die Organisatoren, die erste Schwelle überwunden.

Zunächst ist daran gedacht, das Reparatur-Café jeweils am ersten Samstag im Monat von 10 bis 13 Uhr zu öffnen. In dieser Zeit sollten rund fünf ehrenamtliche Helfer bereitstehen, die kleinere Reparaturarbeiten beispielsweise bei Elektrogeräten, Kleinmöbeln, Unterhaltungselektronik oder bei Kleidungsstücken ausführen können. Sabine Strauß brachte es auf folgenden Nenner: „Wir wollen alles reparieren, was Laien reparieren können.“

Schon durch die Mischung der Teilnehmer aus verschiedenen Alters-, Berufs- und Interessengruppen wurde deutlich, dass es beim zukünftigen Wiederinstandsetzungangebot um mehr geht, als nur um die bloße Reparatur. Marion Giesehe-Vaser beispielsweise ist Heilpädagogin und vertritt die Ansicht, dass die Menschen erst wieder zum Reparieren „erzogen“ werden müssten. Sie machte das am Beispiel eines kleinen Mädchens deutlich. Das Kind hatte sie beim Nähen mit Nadel und Faden beobachtet und sie ganz erstaunt gefragt, was sie da mache. Nadel und Faden seien ihr unbekannt gewesen.

Umwelt- und Ressourcenschutz ist auch für Uta Kurz und Winfried Hoch ein wesentlicher Antriebsgrund. Beide sind Mitglieder der Werner Klimainitiative. Sie sehen deshalb im Repair-Café eine sinnvolle Ergänzung ihres bisherigen ehrenamtlichen Engagements.

Um eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geht es Jochen Hangholz. Er ist Glasermeister. Seinen bisherigen Betrieb will er zum Jahresende aufgeben und in Rente gehen. Er sei handwerklich in vielen Bereich aktiv und daher „vielseitig einsetzbar“.

Für weitere Meldungen und Anfragen steht Sabine Strauß unter der E-Mail-Adresse sabine.strauss@ekd-werne.de zur Verfügung.

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