Restcent-Spenden von RWE gehen auch an Verein aus Werne

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Essen/Werne. Jeder Cent zählt – denn aus kleinen Beträgen können stattliche Summen werden. Das haben gerade Mitarbeiter der RWE Generation und RWE Technology International bewiesen.

Sie spendeten insgesamt 5.600 Euro für verletzte Kinder aus Krisengebieten sowie für Jugend- und Altenhilfe. Das Geld ging zu gleichen Teilen an den „Alle gemeinsam, keiner einsam e.V.“ aus Werne und an das Friedensdorf Oberhausen.

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Das Geld kam mithilfe der sogenannten „Restcent-Spende“ zusammen, bei der über 340 RWE-Mitarbeiter regelmäßig bei ihrer Gehaltszahlung auf die Centbeträge hinter dem Komma ihres Netto-Gehalts (und teils darüber hinaus) verzichteten. Für den Einzelnen ist es nur ein kleiner Betrag. Doch alle Cents zusammen ergeben eine Summe, die Gutes bewirken kann. Seit Sommer 2022 füllte sich die Restcent-Kasse so mit rund 2.800 Euro, die der Vorstand der RWE Generation nun verdoppelte.

„Alle gemeinsam, keiner einsam e.V.“ fördert bürgerschaftliches Engagement in der Jugend- und Altenhilfe. Den Spendenscheck übergaben Vertreter des Unternehmens und des Betriebsrats an Rebecca Gutzat vom „Alle gemeinsam, keiner einsam e.V.“. Das Geld soll zum Kauf von Lebensmitteln für die Suppenküche des Vereins eingesetzt werden.

Der Verein „Aktion Friedensdorf e.V.“ hilft schwer kranken und verletzten Kindern in Kriegs- und Krisengebieten und hat angekündigt, die Spende für das medizinische Zentrum und die Reha-Einrichtung in Oberhausen einzusetzen.

Die Restcent-Spende wurde im Sommer vergangenen Jahres eingeführt. Die Betriebsräte wählen einmal im Jahr zwei Einrichtungen aus, denen die Spenden zugutekommen. Damit die Wahl der Empfänger möglichst vielfältig ausfällt, entscheidet jedes Jahr ein anderes Betriebsratsgremium.

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