Sonntagsführung im Museum: „Werne und die Kapuziner“

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Werne. Tiefer in Wernes Stadtgeschichte eintauchen und dabei kompakt Neues entdecken? Dazu laden die Veranstaltungen „Geschichte(n) und Kaffee. Sonntagsführungen im Stadtmuseum“ ins Stadtmuseum Werne ein.

Jeweils am letzten Sonntag im Monat wird in einer Kurzführung von rund 30 Minuten jeweils ein Einzelthema aus den Ausstellungen betrachtet. Anschließend besteht die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee oder Tee sowie einer kleinen Stärkung in der Westfälischen Stube über das Gehörte ins Gespräch zu kommen.

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Am Sonntag, 25. Mai, um 15 Uhr geht es unter dem Titel „Werne und die Kapuziner“ um die Geschichte des Werner Klosters. Statt einer Führung durch die Dauerausstellung wird diesmal in einer kleinen Exkursion die Klosterkirche und der Klostergarten besucht. Treffpunkt ist das Stadtmuseum. Die Teilnahme kostet pro Person fünf Euro, das Heißgetränk ist im Preis inbegriffen.

Nachdem der 30-jährige Krieg (1618-1648) und eine Pest-Epidemie 1636/37 in Werne gewütet hatten, war der Bedarf an geistlichem Beistand in der Stadt groß: Kriegs- und Notjahre hatten die Sitten verrohen und eine tiefe Verunsicherung entstehen lassen. 1659 folgten die Brüder des Kapuzinerordens diesem Hilferuf. Zunächst bezogen sie ein Privatquartier an der Bonenstraße, erst 1680 konnte der erste Gottesdienst in der Klosterkirche des neu eingerichteten Klosters begangen werden. Diese schöne barocke Kirche und der alte Klostergarten sind Ziel der kleinen Exkursion.

„Die Dauerausstellungen im Stadtmuseum geben Einblicke in rund 1.000 Jahre Stadtgeschichte. Nicht alles können wir da vertieft abbilden. Mit diesem neuen Führungsformat bieten wir nun die Möglichkeit, etwas mehr in die Tiefe zu schauen, ohne dass man gleich eine ganze Gruppenführung buchen muss“, erklärt Museumsleiter Flemming N. Feß die Idee hinter „Geschichte(n) und Kaffee“.

Jeweils von September bis Mai soll immer am letzten Sonntag des Monats eine Führung stattfinden. Bei einem anschließenden Kaffee oder Tee bietet sich im Anschluss die Möglichkeit, sich über das Gehörte auszutauschen oder offen gebliebene Fragen zu erörtern. Damit soll auch der Plan, das Museum zu einem Ort der Begegnung uns des Austausches zu machen, weiter umgesetzt werden. Für die Teilnahme wird eine Gebühr von fünf Euro erhoben. Das Getränk ist darin inbegriffen.

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