Werne. Mit ihrem „Herzlich willkommen“ zur Sim-Jü-Kirmes 2026 grüßen ab sofort wieder die beiden markanten Eingangsbögen zum Festgelände an Marktstraße und am Steintor. Am Mittwochmorgen, 21. Okotber, waren die Mitarbeiter der Firma Böcker zeitig zur Stelle, um die Stahlgerüste mit aller gebotenen Präzision aufzubauen.
Seit einigen Jahrzehnten geben die beiden Tore dem Kirmestrubel in der Innenstadt den passenden Rahmen und sind selbst schon ein festes Detail im Erscheinungsbild des Traditions-Volksfestes geworden. Um ein Haar hätte das gerade festgelegte Haushaltungssicherungskonzept und die damit verpflichtende Kostendisziplin einen neuerlichen Aufbau der Dreiecksmasten allerdings verhindert.
Tradition bewahren und gemeinsam anpacken
Als Förderer der Sim-Jü-Kirmes spendierte das Unternehmen Böcker indes den Aufbau der Tore mit moderner Krantechnik und technischem Knowhow, getreu dem Motto „Tradition bewahren und gemeinsam anpacken“. So trage man dazu bei, dass die traditionsreiche Kirmes trotz angespannter Haushaltslage ihren gewohnten Charakter behalte, heißt es in der Medienmitteilung des Unternehmens.

Kurz vor dem Start des Großereignisses, das jährlich zig-tausende Besucher/innen aus Werne und der Region anzieht, stehen die charakteristischen Eingangstore also bereits an ihrem Platz. Mit der unentgeltlichen Montage der Tore setzt Böcker damit ein Zeichen für die Verbundenheit des Unternehmens mit seiner Heimatstadt.
Die Stahlkonstruktion der Tore besteht aus Dreiecksmasten, die üblicherweise bei Böcker Zahnstangenaufzügen zum Einsatz kommen. Für das Aufrichten und die präzise Montage der Konstruktion brachten die Mitarbeiter von Böcker den Autokran AK 37 aus dem eigenen Mietpark mit. Der leistungsstarke Kran eignet sich demnach besonders für Einsätze unter beengten Platzverhältnissen etwa in Fußgängerzonen oder wie sie am Mittwoch auch im Bereich der Hornebrücke gegeben waren.

Apropos: „Wenn´s mal wieder schnell gehen muss.“ Mit diesem schwarz humorigen Post zum Einsatz des Böcker-Lastenaufzugs Agilo beim spektakulären Louvre-Raub vor einem Jahr hatte die Marketingabteilung von Böcker um Chefin Julia Schawatz national und international für Aufsehen gesorgt. Das brachte dem Unternehmen bereits den Preis des Art Directors Club für Deutschland ein. Jetzt habe man sich auch auf internationaler, europäischer Ebene (Lovie Award) um eine Internet-Auszeichnung beworben, hieß es am Rande der Tore-Montage.

















