Hamm/Stockum. Vom 24. Mai bis 2. Juni 2026 findet im Lippepark in Herringen das Hammer Klimacamp statt. Betroffen ist am Samstag, 30. Mai, auch Stockum, denn die Organistoren planen eine Großdemonstration zum dortigen Gersteinkraftwerk.
Die Veranstaltung hat weitreichende Auswirkungen auf Anwohner, Verkehrsteilnehmende und Vereine, wie die Polizeipräsidien Hamm und Dortmund sowie die Stadt Werne mitteilen.
„Zukunft statt Gas – gemeinsam für die Energiewende“ – so lautet das Motto des Protestzuges zum Gersteinwerk. Eingeladen haben Greenpeace, BUND, Fridays for Future und Campact. Die Demo startet am Kreisel Johannes-Rau-Straße/Zum Torksfeld/Am Lausbach in Hamm und führt dann zum Werk nach Stockum, inklusive eines Weltrekordversuches: Die Teilnehmenden wollen gemeinsam ein menschliches Windrad abbilden.
Die Polizei Dortmund hat die Zuständigkeit für einen polizeilichen Einsatz im Zusammenhang mit einem geplanten Protestcamp und mehreren dazugehörigen Versammlungen in Hamm übernommen und in enger Abstimmung mit dem Polizeipräsidium Hamm mit den Einsatzvorbereitungen begonnen. Die Polizei rechnet beim Klimacamp täglich mit einer bis zu vierstelligen Anzahl von Teilnehmenden.
Die genannte Versammlung am Samstag, 30. Mai 2026, wird in Form eines Aufzuges mit zwei Kundgebungen stattfinden. Der Aufzug soll nördlich der Lippe beginnen und im Kreis Unna durch den Stadtbezirk Werne-Stockum sowie in Hamm durch den Stadtbezirk Bockum-Hövel führen. Hier sind zeitweise Einschränkungen in Form von Verkehrssperrungen zu erwarten.
Auswirkungen in Stockum werden spürbar sein
Bereits ab dem 26. Mai (Dienstag) werden in Stockum die Parkplätze am Friedhof und am ehemaligen Freibad, Werthweg, gesperrt. Die Flächen werden für die Einsatz- und Rettungskräfte vorgehalten.

Die Boymerstraße wird ab Kreuzungsbereich Kirchstraße und der Werthweg zwischen Eingang Friedhof und bis zum Sandbochumer Weg für den Verkehr gesperrt, und darf nur von Einsatzfahrzeugen und Anwohnern befahren werden. Es wird eine Einbahnstraße eingerichtet.
Vom 27. Mai bis 1. Juni steht jeweils ganztägig die Kardinal-von-Galen-Turnhalle nicht für den Vereins- und Schulsport zur Verfügung. Die Halle dient auch den Einsatzkräften wie Feuerwehr und DRK als
Das letzte Meisterschaftsspiel des SV Stockum gegen TuS 1859 Hamm am 31. Mai wird vom Rasenplatz Stockum in den Dahl (Kunstrasen) verlegt. Anstoß ist um 15 Uhr. Grund ist die angespannte Parkplatzsituation infolge der Maßnahmen.
Statement des amtierenden Dortmunder Polizeipräsidenten, Achim Stankowitz:
„Dieser Einsatz stellt die Polizei vor besondere Herausforderungen. Wir schützen friedliche Demonstrationen und unterstützen die Teilnehmenden bei der Ausübung ihres Grundrechts auf Versammlungsfreiheit. Gleichzeitig hat auch die Anwohnerschaft das Recht, ihren Alltag möglichst unbeeinträchtigt fortzuführen, insbesondere, wenn sich eine Versammlung über mehrere Tage hinwegzieht. Bei dem Einsatz werden wir mit Augenmaß, Verhältnismäßigkeit und dem notwendigen Fingerspitzengefühl handeln, um die Interessen aller Beteiligten bestmöglich in Einklang zu bringen.“






















