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Lünen. Die Folgen der Corona-Pandemie treffen den Kulturbetrieb besonders hart. Auch das Lüner Theater ist direkt betroffen, denn seit November schon bleiben die Eingangstüren verschlossen, der Besuchersaal und die Bühne leer. Nun möchte das Kulturbüro in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Theater Lünen e. V. ein positives Zeichen setzen, denn das Theater ist für die kulturelle Gesellschaft der Stadt unerlässlich.

Am Samstag, 27. Februar, 19 Uhr wird der erste Stream in der Geschichte des Heinz-Hilpert-Theaters ausgestrahlt: „Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da“ bringt dabei gleich zwei Lüner Kulturpreisträger zusammen. Das Künstlerpaar Susanne Hocke und Jürgen Larys, die für die theatralische Umsetzung zuständig sind, und Michael Kupczyk, der mit seinem Partner Johannes Klais diese Aufführung mit der Kamera einfängt.

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„Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da“ ist die Uraufführung eines theatralisierten Augenzeugenberichtes des ersten Abwurfes einer Atombombe auf Hiroshima am 6. August 1945. Shigemi Ideguchi erlebte dieses Ereignis, das die Geschichte der Menschheit nachhaltig verändern sollte, aus unmittelbarer Nähe  und überlebte es gegen alle Wahrscheinlichkeit. Sein Bericht ist eindrücklich, bilderreich, immer wieder erschütternd – und zeigt, weshalb sich dieses Ereignis nie wiederholen darf.

Der Stream ist ab Samstag, 27. Februar 2020, ab 19 Uhr für 48 Stunden über www.luenen.de/theater-stream kostenlos abrufbar. Der Link leitet auf die Video-Plattform YouTube weiter, von wo aus der Stream ausgestrahlt wird. Außer einem Computer oder einem anderen Endgerät mit Internetanschluss brauchen die Zuschauerinnen und Zuschauer keine besonderen technischen Voraussetzungen.

„Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da“ ist eine Koproduktion von artENSEMBLE THEATER mit dem Kulturbüro Lünen. Das Projekt wird gefördert vom Kultursekretariat NRW Gütersloh im Rahmen des Förderprogramms für Bespieltheater „Heimwärts“. Der Stream wird unterstützt vom Förderverein Theater Lünen e. V.

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