Donnerstag, Februar 12, 2026

Lüner Feuerwehr hilft bei der Bombenentschärfung in Aplerbeck

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Lünen. Bei der Bombenentschärfung in Dortmund am Dienstagnachmittag (17. November) war auch die Lüner Feuerwehr im Einsatz. In Aplerbeck musste eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft werden. Rund 2.000 Personen waren von der Evakuierung betroffen.

Die Bezirksregierung Arnsberg hatte einen sogenannten Patienten-Transportzug des Kreises Unna zur Unterstützung nach Dortmund beordert. Ein solcher Transportzug besteht aus vier Rettungswagen, vier Krankentransportwagen, einem Einsatzleitwagen, den entsprechenden Besatzungen sowie zwei Notärzten. Während die Rettungs- und Krankentransportwagen zum größten Teil von ehrenamtlichen Rettungsdiensteinheiten des Kreises Unna gestellt werden, kommen die Führungskräfte und das entsprechende Gerät von der Feuerwehr Lünen. Bei der Bombenentschärfung in Dortmund stellte die Lüner Wehr den Verbandsführer des Patienten-Transportzuges sowie einen weiteren Gruppenführer, der ihm assistiert. Beide müssen besonders qualifiziert sein. Ihre Aufgabe ist es, den Einsatz des Transportzuges gemeinsam mit der der nächsthöheren Kommandoebene zu koordinieren.

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Während einer Bombenentschärfung wird der Transportzug vor allem bei der Evakuierung gebraucht. Er bringt Menschen, die bettlägerig sind oder spezielle medizinische Versorgung benötigen, in geeignete Unterkünfte oder ins Krankenhaus. Seit Beginn der Corona-Krise müssen häufig auch unter Quarantäne stehende Personen transportiert werden, wenn es zu Evakuierungen kommt. In Dortmund funktionierte am Dienstag alles reibungslos, wie Verbandsführer Roland Rosenberger am Dienstagabend bestätigte. Kurz nach 17 Uhr war laut der Stadt Dortmund auch die Bombe entschärft und die Evakuierten konnten zurück in ihre Wohnungen.

Patienten-Transportzüge sind NRW-weit Teil eines Landeskonzeptes zur Bewältigung von Großschadensereignissen, bei denen eine große Zahl von Betroffenen versorgt und anschließend transportiert werden muss. Abgekürzt sprechen die Einsatzkräfte meist von einem „PT-Z 10“ weil der Zug mindestens zehn Patienten, davon bis zu acht liegend und zwei sitzend, transportieren kann.

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