Werne-Stockum. Das Maislabyrinth zwischen Werne und Hamm ist seit Jahren besonders bei vielen Familien als Attraktion beliebt. Zum Ende der Saison, wird das vier Hektar große Feld von kostümierten Darstellern bevölkert. Wenn die Dunkelheit einsetzt, warten Zombies, Clowns, Geister und andere Gestalten im Mais darauf, Menschen zu erschrecken.
Im dritten Jahr hintereinander bevölkern Laiendarsteller das Maisfeld der Familie Laurenz. Aus der Idee, zu bestimmten Terminen das Areal am Hof Schulze Blasum zu einer Fläche für Gruselfans umzugestalten, ist eine Erfolgsgeschichte geworden, wie die Resonanz am ersten Wochenende gezeigt hat.
Wer das Feld an den nächsten zwei Wochenenden besucht, kann zwischen zwei unterschiedlichen Grusel-Formaten wählen. Freitags gibt es eine Inszenierung für Familien mit Kindern, samstags richtet sich das Angebot vornehmlich an Erwachsene und mutige Teenager.
Zur diesjährigen Premiere am vergangenen Wochenende steuerten an beiden Tagen viele Interessierte den Horror-Irrgarten an. Während es üblicherweise darum geht, den Ausgang des Feldes zu finden, sind für diese Aktion die falschen Abbiegungen und Sackgassen abgesperrt. „So ist es möglich, die Besucher durch den Irrgarten zu lenken und gleichzeitig die Sicherheit zu haben, dass sie an jedem unserer Erschrecker vorbei kommen“, erklärt Katharina Laurenz.

Bei der Familienversion wird Eltern und Kindern vorher ein Codewort mitgeteilt. Dieses findet dann Anwendung, wenn die Kinder Angst bekommen. Direkt nach der Nennung stoppen die jeweiligen Grusel-Schauspieler dann ihr Erschrecken.
Gruselige Zeiten in Stockum
„Die Leute kommen extra, um richtig Angst zu haben. Da können wir richtig Gas geben“, animierte Initiator Johannes Laurenz seine Darsteller am ersten Erwachsenen-Abend der Saison. Wie die Akteure, die aus dem Raum Hamm und Werne kommen, für Schrecken sorgen, ist dabei dem eigenen Ideenreichtum überlassen.
Bereits im zweiten Jahr sind die Zwillinge Marleen und Sophie Niegeländer aus Stockum mit dabei. „Im vergangenen Jahr haben einige Leute unserer Stufe von der Marga-Spiegel-Schule hier teilgenommen, um etwas Geld für unsere Abschlussparty zu verdienen. Das hat so viel Spaß gemacht, dass wir wieder dabei sind“, erklärte Sophie. Was sich das Duo in diesem Jahr ausgedacht hat, um die Menschen zu erschrecken, bleibt geheim.

„Den Kindern hat es am ersten Abend noch nicht gereicht. Deshalb sind wir noch mal hier“, erklärte Mutter Linda Beische die Anwesenheit der ganzen Familie aus Werne beim Grusel-Angebot für Erwachsene.
„Das ist wirklich gruselig und die Darsteller machen das richtig gut. Dazu trägt die Dunkelheit auch einen Teil der Atmosphäre bei“, schilderte Hendrik Beische. Die beiden Jungs Leopold (10) und Julius (13) genossen den Aufenthalt im finsteren Maisfeld auf jeden Fall: „Es geht besonders um unsere Mama – die schreit immer besonders laut.“
Die noch kommenden Öffnungstage des Grusel-Labyrinths sind Freitag und Samstag, 18. und 19. September sowie am 25. und 26. September. Weitere Infos gibt es unter: https://hofschulzeblasum.de/event-erlebnis-termine/grusellabyrinth/




















