Nordkirchen nimmt wichtigen Schritt auf dem Weg zum Luftkurort

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Nordkirchen. Die Schlossgemeinde Nordkirchen strebt das staatliche Prädikat „Luftkurort“ an. Zu diesem Zweck wurden Anfang des Jahres 2024 umfassende Luftqualitätsmessungen durchgeführt.

Die Firma Hydroisotop hat dazu drei Messgeräte im Ortskern und im Schlosspark installiert, um präzise Daten über den Stickstoffdioxid- und den Feinstaubgehalt je Kubikmeter Luft am Tag zu sammeln. Die Messergebnisse wurden in den vergangenen Monaten ausgewertet, und nun liegen der Gemeinde die entsprechenden Gutachten über die Luftqualität und das Bioklima in Nordkirchen vor.

Die wissenschaftliche Auswertung bestätigt, dass die Luftqualität in Nordkirchen die für das Prädikat Luftkurort erforderliche Bedingung „artbezeichnungstypische Luftgütegegebenheiten“ erfüllt. Auch das Gutachten zur bioklimatischen Eignung Nordkirchens als Luftkurort kommt zum gleichen Ergebnis. Damit hat Nordkirchen eine weitere Hürde auf dem Weg zur Anerkennung als staatlich anerkannter Luftkurort gemeistert.

„Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Auswertungen“, sagt Maike Teetz, von der Stabsstelle Tourismus- und Wirtschaftsförderung.

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Die Auswertung zeigt, dass die Konzentration von Stickstoffdioxid in der Luft im Schlosspark weniger als 7 Mikrogramm pro Kubikmeter beträgt. Dies ist eine sehr geringe Konzentration des Schadstoffs, die für sich alleine genommen sogar für den Titel „Heilklimatischer Kurort“ ausreichen würde. Der Stickstoffdioxid-Wert wurde auch für den Ortskern von Nordkirchen ermittelt (7 Mikrogramm pro Kubikmeter), wo zusätzlich auch die Konzentration von Feinstaub gemessen wurde. Die Konzentration von Feinstaubpartikeln in der Luft im Ortskern beträgt weniger als 17 Mikrogramm pro Kubikmeter, was ebenfalls auf gute Luftqualität hinweist.
Auch die bioklimatischen Gegebenheiten unterstützen das Erholungsziel der Kurgäste optimal, so das Gutachten.

„Wir wohnen in Nordkirchen in einer gesunden Umgebung – nachgewiesener Weise“, freut sich auch Bürgermeister Dietmar Bergmann. „Das ist nicht nur für unsere Gäste, sondern auch für unsere Bürgerinnen und Bürger sehr gut und spiegelt die hohe Lebensqualität in unserer Gemeinde wider. Mit dem Gutachten im Rücken gehen wir selbstbewusst und zuversichtlich den Weg zur Prädikatisierung als Luftkurort weiter.“

Um das Prädikat zu erhalten, muss die Gemeinde Nordkirchen noch weitere Kriterien erfüllen. „Wir arbeiten intensiv daran, die umfangreichen Anforderungen professionell und in hoher Qualität umzusetzen“, erklärt Maike Teetz weiter. „Dazu gehören unter anderem die Schaffung zusätzlicher Gesundheitsangebote in Nordkirchen sowie die weitere Verbesserung der Aufenthaltsqualität für unsere Gäste. Es liegt also noch einiges an Arbeit vor uns.“ Die NRW-Gesundheitsagentur des NRW-Heilbäderverbandes unterstützt die Gemeinde im Prozess der Prädikatisierung außerdem effektiv durch Beratung und Kooperation.

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