Lünen. Die Stadt Lünen setzt seit dem 9. September 2026 einen zweiten semistationären Enforcement Trailer, also einen Anhänger zur Geschwindigkeitsüberwachung, im Stadtgebiet ein. Anlässlich des 50. Jahrestags der Erstausstrahlung der beliebten Kinderserie erhielt das Gerät am ersten Einsatztag den Namen „Maja“. Es ergänzt den bereits im Einsatz befindlichen Trailer „Willi“.
Mit dem zweiten Trailer kann die Stadt an weiteren Standorten und über längere Zeiträume Geschwindigkeiten kontrollieren, auch in den Abend- und Nachtstunden. Die Anlagen kommen vor allem an Unfallhäufungsstellen sowie in besonders schutzbedürftigen Bereichen zum Einsatz, etwa im Umfeld von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Krankenhäusern und Seniorenheimen. Auch an Straßen, auf denen die zulässige Höchstgeschwindigkeit wiederholt oder deutlich überschritten wird, kann das Ordnungsamt Messungen durchführen.
Bei der Auswahl der Messstellen berücksichtigt die Verwaltung auch Hinweise aus der Bevölkerung. Vor einem regulären Einsatz erfasst eine Verkehrszählbox zunächst das Verkehrsaufkommen sowie die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten. Auf dieser Grundlage prüft die Stadt, ob und in welchem Umfang eine Geschwindigkeitsüberwachung an der jeweiligen Stelle erforderlich ist.
Wie bereits bei „Willi“ setzt die Stadt Lünen auch bei „Maja“ auf ein Mietmodell. Die Kosten belaufen sich auf rund 120.000 Euro pro Jahr. Darin enthalten sind unter anderem Wartung, Reparaturen sowie ein Schutz vor Vandalismusschäden. Dadurch bleiben die laufenden Kosten für die Stadt kalkulierbar.
Ziel der erweiterten Geschwindigkeitsüberwachung ist vor allem die Prävention. Wer seine Geschwindigkeit anpasst, schützt insbesondere Kinder, ältere Menschen und zu Fuß Gehende. Dies trägt insgesamt zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei.





















