Rishmawi will Leerstand beseitigen – Unterstützung für Dammermann

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Werne. Wenige Tage vor der Bürgermeister-Stichwahl (28.09.2025) erhält FDP-Kandidat Christoph Dammermann Unterstützung von Ala Rishmawi. Gemeinsam wollen sie Leerstände in der Innenstadt bekämpfen, wie aus einer Pressemitteilung der Liberalen hervorgeht. Eine bestimmte Immobilie haben sie bereits im Auge.

Christoph Dammermann traf sich am Dienstag (23.09.2025) mit dem Unternehmer Ala Rishmawi vor dem ehemaligen Schreibgeschäft Adam in der Bonenstraße, um über die Zukunft der Werner Innenstadt zu sprechen. Rishmawi hatte sich im Juli spontan entschlossen, sich auch um das Bürgermeisteramt zu bewerben, konnte in der Kürze der Zeit aber nicht mehr die erforderlichen Unterschriften einreichen. Damals kündigte er an, sich politisch engagieren zu wollen.

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Ala Rishmawi berichtete von seinen konkreten Plänen, das ehemalige Adam-Gebäude an der Bonenstraße neu zu nutzen: „Schon bald soll hier neues Leben einkehren. Wir werden im ersten Obergeschoss Wohnungen errichten und im Erdgeschoss ein Maklerbüro mit einer Immobilienverwaltung.“ Derzeit wartet er noch auf die abschließende Genehmigung der Stadt. Für Dammermann ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig verlässliche und zügige Verfahren sind: „Wir müssen darauf achten, dass Projekte, die unsere Innenstadt beleben, möglichst reibungslos und zeitnah umgesetzt werden können.“

Weiter wird Dammermann in der Pressemitteilung zitiert: „Leerstand darf kein Dauerzustand sein. Wenn wir wollen, dass Werne lebt, müssen wir Flächen aktiv entwickeln, neue Ideen zügig zulassen und die Innenstadt zu einem Ort machen, an dem Menschen gerne verweilen.“ Gerade an diesem kleinen Platz, wo früher Adam, Foto Kraak und Mode Leenders lagen, könne er sich beispielsweise ein Café vorstellen – ein Treffpunkt, der Leben zurück in die City bringt und auch Gründerinnen und Gründer ermutigt, in Werne zu investieren.

Fotohaus Kraak, Leenders, Adam - der untere Teil der Bonenstraße weist zahlreiche Leerstände auf. Foto: Wagner
Fotohaus Kraak, Leenders, Adam – der untere Teil der Bonenstraße weist zahlreiche Leerstände auf. Foto: Wagner

Dammermann machte deutlich, dass der Bürgermeister dabei nicht nur Verwalter, sondern „oberster Vertriebler der Stadt“ sein müsse: „Wir wollen Werne zu einer Wirtschafts-Willkommens-Stadt machen. Das bedeutet, dass wir aktiv Investoren und Unternehmer ansprechen, Flächen bereitstellen und die Verwaltung so digital und effizient gestalten, dass neue Projekte schnell umgesetzt werden können.“

„Wir brauchen jemanden, der die Wirtschaft versteht und die Stadt nach vorne bringt“, kündigte Rishmawi seine Unterstützung für Christoph Dammermann an. Auch die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sei für den FDP-Kandidaten ein zentrales Anliegen: „Nur wenn wir gemeinsam Ideen entwickeln, Veranstaltungen fördern und die Innenstadt für alle Generationen attraktiv machen, wird Werne lebendig.“

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