Montag, Februar 2, 2026

Autocross beim MSC: Jonas Golz gewinnt „Großen Preis von Herbern“

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Herbern. Erde spritzt durch die Luft, es riecht nach Benzin und die Motoren heulen auf. Wenn diese drei Dinge zusammen kommen, dann ist das Autocross Rennen des Motorsportclub (MSC) Herbern wieder in der Bauernschaft Arup zu Gast.

Gut besuchte Zuschauerränge bei bestem Sommerwetter machten bei den Läufen der Cross-Karts, Langstrecken sowie bei den Rennen der Bauernklasse und dem Großen Preis von Herbern wieder zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

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Mit insgesamt 300 Nennungen für beide Tage waren die Organisatoren mehr als  zufrieden. Auch die Sicherheit wird bei den Rennen immer groß geschrieben „Mit circa 200 Strohballen wurde eine Art Leitplanke aufgebaut“, unterstrich Karsten Wesp als zweiter Vorsitzende des MSC Herbern.

Es war schon viel los auf der Rennstrecke, zwei Unfälle in den Klassen 10 und 15 ließen die Zuschauer einmal kurz den Atem stocken, die Fahrer wurden vorsorglich ins Krankenhaus gefahren, blieben aber weitestgehend unverletzt, wie Wesp versicherte.

In verschiedenen Klassen wurde um den Sieg gefahren.

Aus sportlicher Sicht lief es für die Herberner Motorsportler nicht so gut. Beim „Team Wesp“ sorgte ein Motorschaden bei seinem Spezialcrosser dafür, dass am Sonntag nicht mehr gefahren werden konnte.

Lokalmatador Marco Meßmaker vom Racing Team Meßmaker sicherte sich den vierten Platz beim Super Cup des DRCV, bei der Jugend landete Alessandro Cordes bei der Langstrecke der Jugend Serien- und Spezial Tourenwagen auf dem fünften Platz. Das Digga Racing Team mit René Bouma, Christian Reher und Dominik Jagielski kam beim Langstreckenlauf im Serien- und Spezial Tourenwagen ebenfalls nicht aufs Treppchen, sondern sicherte sich den vierten Platz.

(c) Kreativshooting / Thomas Schütte

Als Highlight am Samstag fand der „Große Preis von Herbern“ statt. Hier setzte sich Jonas Golz gegen die Konkurrenz durch.

(c) Kreativshooting / Thomas Schütte

Bei der anschließenden Zeltparty wurde traditionell der Wagen ins Festzelt gefahren, anschließend standen die Siegerehrungen auf der Tagesordnung. Die weiteste Anreise hatte Sepp Marty. Der Schweizer war eigens für das Rennen nach Herbern gekommen, weil es ihm dort immer so gut gefällt.

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