Werne. Aufsteiger Werne muss vor dem letzten Spieltag noch um den Klassenverbleib bangen. Die „Generalprobe“ gegen den Tabellenzweiten vor dem Abstiegsendspiel beim ASC Dortmund glückte, auch wenn kein Sieg und damit nicht die vorzeitige Rettung gelang.
Oberliga 2 (Damen): LippeBaskets Werne- AstroStars Bochum III 58:61 (14:15, 12:13, 12:16, 20:17)
Trainer Cajus Cramer zeigte sich sehr zufrieden mit der Mannschaftsleistung: „Unser Ziel war es, Bochum unter 65 Punkte zu halten, um eine realistische Chance auf einen Sieg zu haben. Mit nur 61 zugelassenen Zählern und einer sehr starken Verteidigung ist uns das gelungen. Leider fehlte uns im Angriff der ein oder andere glückliche Wurf, um das Spiel für uns zu entscheiden.“
Es war ein sehr intensives Spiel über 40 Minuten auf Augenhöhe mit insgesamt vier Führungswechseln. Die LippeBaskets hatten im letzten Angriff sogar noch die Möglichkeit, mit einem Dreier in die Verlängerung zu kommen, doch der Ball verfehlte den Korb.
„Solche Spiele verlierst du aber nicht in der letzten Sekunde, es sind oft die einfachen Dinge, die man während des Spiels liegen lässt wie Freiwürfe versenken, Fehlpässe minimieren und einfache Korbleger verwandeln“, analysierte Coach Cramber, der dennoch von der besten Saisonleistung sprach und sich an den „goldenen November“ erinnert fühlte, als sein Team mehrere Siege in Folge eingefahren hat und ungeschlagen war.
„Jetzt heißt es, dieses gute Gefühl mit in die Woche zu nehmen um zwei gute Trainingseinheiten zu absolvieren und dann am letzten Spieltag gegen ASC Dortmund den Klassenerhalt perfekt zu machen. Wir wissen, zu was für einem Basketball wir in der Lage sind zu spielen, wenn wir wieder Team-Basketball spielen und an uns glauben“, betont Cajus Cramer.
Die Ausgangslage: Der Drittletzte steigt ab, falls kein Verein zurückzieht oder eine Mannschaft den Aufstieg aus der Landesliga verweigert. Als Achter liegen die LippeBaskets zwei Zähler vor dem nächsten Gegner, ASC Dortmund. Wer gewinnt, bleibt sicher in der Oberliga und muss nicht mehr hoffen. Das Hinspiel verlor Werne mit 52:62. „Ich als Spieler habe solche Spiele immer geliebt, in denen es am Ende der Saison noch um Aufstieg oder Abstieg geht und man es selber in der Hand hat“, so der LBW-Coach abschließend.
LBW: L. Nägeler, Teigelkötter, Mersch 15, Niehüser 2, Teutenberg 7, Pinkosz 20, Wohl 12, Trillmann, Overtheil, Michalski, Brand 2, Kampert






















