Schulsanitätsdienst am AFG geht voll motiviert an den Start

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Werne. Pflaster, Verbandsmaterialien, Einmalhandschuhe & Co. – damit die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG) auch gut ausgestattet sind, überreichte ihnen Sebastian Bunse als Koordinator des Projektes „JRK & Schule“ jetzt einen prall gefüllten Rucksack mit allen wichtigen Utensilien und Verbrauchsmaterialien.

Ab sofort werden die 13 Mitglieder des Schulsanitätsdiensts (SSD) in jeder großen Pause einen Präsenzdienst anbieten und so die Erstversorgung kleinerer Verletzungen oder gesundheitlicher Probleme durch Schülerhand gewährleisten.

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„Ursprünglich sollte es bereits direkt nach den Osterferien losgehen“, erklärt Lehrer Florian Warias, der vor Ort gemeinsam mit Kollegin Lea Gerlich für die Schulsanitätsdienst-AG verantwortlich ist.  Da nämlich hatten alle Schülerinnen und Schüler ihre Ersthelfer-Ausbildung bereits erfolgreich abgeschlossen und warteten voller Tatendrang auf die ersten Praxis-Einsätze. Einen coronabedingten Lockdown, sechs Wochen Sommerferien und einen kleinen Auffrischungskurs später, kann es nun aber endlich wirklich losgehen für die Werner Nachwuchs-Sanis.

Parallel zum Pauseneinsatz werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis Q2 auch weiterhin einmal wöchentlich in ihrer SSD-AG geschult. Dabei stehen ganz unterschiedliche Themengebiete, wie z.B. die die Versorgung (stark) blutender Wunden, Maßnahmen bei alltäglichen Schulverletzungen oder der persönliche Selbstschutz ebenso auf dem Plan, wie Vorgehensweisen bei lebensbedrohlichen Situationen, wie z.B. einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder Bewusstlosigkeit.

Ziel des Schulsanitätsdienstes ist es, die Erste Hilfe vor Ort sowohl in der Pause sowie bei schulischen Veranstaltungen durch Schülerinnen und Schüler zu organisieren und so sukzessive das Bewusstseins für Gefahrenstellen und –situationen im Schulalltag zu schärfen. Zudem erhöht das Konzept der Schulsanitäter nicht nur die Sicherheit im Schulalltag, sondern gibt den Kindern und Jugendlichen auch die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, durch Erfolgserlebnisse Selbstbewusstsein zu gewinnen und in der Teamarbeit die eigenen sozialen Kompetenzen zu trainieren.

Hintergrund:

Das Modellprojekt „JRK & Schule“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem DRK-Kreisverband Unna und dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, welches durch die Glücksspirale gefördert wird. Der Kreis Unna wurde hierbei als Modellregion ausgewählt, um an neuen Ansatzpunkten zur Zusammenarbeit zwischen Jugendrotkreuz und Schulen zu arbeiten.

Ziel des Projektes ist es, durch die Bereitstellung personeller und materieller Ressourcen ein langfristiges und professionelles Netzwerk zwischen Schule, Jugendrotkreuz und den lokalen Ortsvereinen aufzubauen. So sollen interessierte Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig für die Arbeit im Jugendrotkreuz begeistert werden.

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