Montag, Februar 26, 2024

An(ge)dacht: „Der Herr ist wahrhaft auferstanden!“

Anzeige

Werne. Viele Wege führen zum Osterglauben. Diese haben wir, in der Kirche, an den drei österlichen Tagen gefeiert. 

Gründonnerstag: Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße mit dem Auftrag, es ihm gleichzutun. Das heißt, dass Kirche immer eine dienende sein muss.

- Advertisement -

Er feiert mit ihnen das Abendmahl, reicht ihnen Brot und Wein und gibt dieser Speise eine neue, tiefe Bedeutung und den Jüngern den Auftrag „Tut dies zu meinem Gedächtnis“.

In der Nacht wird er gefangengenommen und zu Folter und Tod verurteilt.

Karfreitag: Jesus Christus stirbt am Kreuz und mit ihm zwei weitere Delinquenten. Er wird ins Grab gelegt und seine Anhänger und Anhängerinnen versinken in Trauer und Angst.

Osternacht: Am Ende der Nacht, gerade als die Sonne aufgeht, feiern wir die Auferstehung Jesu.

Eine wichtige Zeugin ist Maria von Magdala. Sie sucht über den Tod hinaus die lebendige Beziehung zu Jesus, sie sucht einen Toten und begegnet dem Lebenden. Sie läuft dann zu den anderen und erzählt ihnen, was sie erlebt hat.

Dann sind da die Emmausjünger, ihnen schließt sich Jesus als Weggefährte an. Sie benötigen einen langen Anlaufweg und Jesus hat viel Mühe, bis er ihre Resignation aufbrechen kann. Beim Brotbrechen erkennen sie ihn. Es ist gut, dass sie zu zweit sind und sich gegenseitig vergewissern können, dass es kein Hirngespinst war. Was sie erlebt haben, erzählen sie dann den anderen.

Danach begegneten die elf Jünger dem Herrn und bei ihnen muss er etliche Anläufe machen, bis sie begreifen. Dann erkennt zuerst Johannes den Herrn und er sagt es dem Petrus „Es ist der Herr“.

Ganz verschiedene Erlebnisse führen zum Glauben und alle münden in dem Ausruf: „Der Herr ist wahrhaft auferstanden!“

Alle sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Auferstanden werden relativ nüchtern erzählt, eine Sammlung von Nachrichten.

Und heute?

Ich glaube, der Verstand sucht nach Erklärungen und Argumenten, er kennt viele „Wenn“ und „Aber“, doch das liebende Herz kann erkennen: „Ja es ist der Herr!“

Jesu Auferstehung ist der Beginn der Geschichte von der Rettung und Vollendung der ganzen Schöpfung. Sie begründet unsere Hoffnung auf ein ewiges, grenzenloses Leben in Gottes Liebe und Herrlichkeit.

Gesegnete Ostern wünscht Pfarrer Karl-Heinz Hense (Pfarrgemeinde St. Christophorus).

Anzeige

Weitere Artikel von Werne Plus

Werner SC muss sich mit torlosem Remis zufrieden geben

Werne. Nach fünf Siegen in Serie musste sich der Werner SC 2000 am Sonntag mit einem torlosen Unentschied gegen Warendorf zufrieden geben. Bezirksliga 7: Werner...

Eintracht mit Herz und Leidenschaft zum Sieg gegen Herringen

Werne. Enes Akyüz, Mirac Kavakbasi, Samet und Abdullah Sahin - die Ausfallliste bei Eintracht Werne vor dem Spitzenspiel gegen SVF Herringen war lang. Doch...

Pater Tobias veranstaltet zum dritten Mal den Gottfried-Marathon

Duisburg/Cappenberg. Die Teilnahme am Gottfried-Marathon ist für viele Läufer mittlerweile ein Pflichttermin. Nach den ersten beiden Auflagen des Events im westfälischen Cappenberg gab es...

Rückblick in der VHS: Die ersten Frauen im Deutschen Bundestag

Werne. Der Internationale Frauentag ist nicht mehr weit und die VHS lädt bereits am Donnerstag, 29. Februar, ab 18.30 Uhr alle Interessenten in die...