Werne. Viele Anmeldungen für das Stadtradeln und etliche, bereits in den ersten Tagen gefahrene Kilometer, sorgen bei Mobilitätsmanagerin Barbara Naß für Freude über die gute Resonanz. Leider hätten das Stadthaus in den vergangenen Tagen aber vermehrt Rückmeldungen zu technischen Problemen mit der STADTRADELN-App erreicht. Vor allem bei der Synchronisation der Daten zwischen der App und der Browser-Ansicht sei es teilweise zu Fehlern oder Abweichungen gekommen, teilt sie mit.
„Wir als kommunale Koordination finden diese technischen Hürden ebenfalls nicht optimal. Da die App zentral vom Klima-Bündnis europaweit verwaltet wird, haben wir auf die Programmierung leider keinen direkten Einfluss. Wir sind jedoch bereits im Austausch mit den Verantwortlichen, um auf diese Fehler aufmerksam zu machen“, schreibt Naß.
Geradelte Kilometer sichern: zwei hilfreiche Tipps
„Damit die geradelten Kilometer auf jeden Fall zählen, gibt es zwei wichtige Tipps euch“, wendet sie sich an die Teilnehmenden:
„1. Abgleich via Browser: Bitte loggt euch zwischendurch auf www.stadtradeln.de ein. Die dort im „km-Buch“ angezeigten Werte sind die finale Basis für die Auswertung unserer Kommune. Sollte die App hängen, ist der Browser oft die verlässlichere Quelle.
2. Manuelle Nachtragung: Falls die App eine Fahrt gar nicht erfasst hat, könnt ihr eure Kilometer jederzeit manuell im Web-Portal oder in der App im Bereich „Strecken“ nachtragen. (In der App im Bereich „Home“ oben rechts auf das kleine Plus-Zeichen drücken).“
Routenanzeige: Wichtiger Hinweis zum Datenschutz
Auf Nachfragen zum Datenschutz (Routenanzeige) gibt Barbara Naß Hinweise, wie man die Anzeige der gefahrenen Routen (Kartenansicht) unterdrücken kann:
„Wenn ihr eine Fahrt getrackt habt und diese stoppt, erscheint eine Abfrage zur Speicherung. Dort könnt ihr aktiv ausschalten, dass die Fahrt als Karte angezeigt wird. Es werden dann nur die reinen Kilometer angezeigt. Diese Einstellung könnt ihr für alle zukünftigen Fahrten als Standard speichern, sodass Eure Privatsphäre dauerhaft geschützt bleibt.“
Wann stehen die Ergebnisse fest?
Damit auch wirklich jeder Kilometer zählt, gibt es nach dem Aktionszeitraum noch eine Nachtragsfrist von sieben Tagen. Erst danach wird der Sack zugemacht. Die finalen Ergebnisse und die offizielle Kommunen-Rangliste werden erst dann ausgewertet.
Übrigens: Wer noch nicht dabei ist, kann sich auch jetzt noch während des laufenden Aktionszeitraums anmelden, sagt Naß und ermuntert alle, Freund/innen, der Familie oder euren Kolleg/innen zum Mitmachen einzuladen.
„Lasst euch den Spaß am Radeln bitte nicht durch die Technik verderben – jeder Kilometer zählt für unsere Gemeinschaft und das Klima!“, so die Mobilitätsmanagerin.






















