Werne. Eine siebentägige Reise führte 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kolping Bezirksverbandes Werne in die Mecklenburgische Schweiz. Zwischen historischen Orten, beeindruckenden Landschaften, Kultur und Gemeinschaft sammelte die Gruppe viele schöne Eindrücke.
Am Dienstag, dem 1. September 2026, machte sich der Kolping Bezirksverband Werne mit dem Bus auf den Weg zum Kolping Familienhotel Ferienland Salem in Malchin. Dort war die Gruppe während der Reise untergebracht und wurde bei Vollpension gut versorgt. Am Montag, dem 7. September 2026, kehrten die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach sieben erlebnisreichen Tagen mit vielen Eindrücken zurück.
Von Salem aus steuerte die Reisegruppe täglich neue Ziele an. Ein Besuch führte zum Schloss Basedow, wo eine Reiseführerin anschaulich die Besonderheiten des Schlosses und seine Geschichte erläuterte. Besonders eindrucksvoll war auch der Besuch in der kleinen Kirche des Dorfes Gessin. Dort wurde deutlich, vor welchen Herausforderungen viele Landwirte nach der Wiedervereinigung standen. Die Höfe waren zu DDR-Zeiten zu einer LPG enteignet worden; nach 1990 wurden die ursprünglichen Landwirte wieder Eigentümer. Da ihre Kinder inzwischen häufig andere Berufe ergriffen hatten, mussten neue Wege gefunden werden. Neun Familien schlossen sich zusammen und sorgten für eine Zukunft des kleinen Dorfes – einschließlich eines Patronats für die ehrwürdige alte Kapelle.
Ein weiterer Höhepunkt war die Schifffahrt von Warnemünde in den Rostocker Hafen. Vorbei an großen Seeschiffen, Werften und maritimer Kulisse erlebten die Teilnehmenden die Ostseeküste von einer besonderen Seite. In Stavenhagen lernte die Gruppe zudem das Leben des bedeutenden niederdeutschen Dichters Fritz Reuter kennen. Auch die Geschmacksnerven kamen nicht zu kurz: Bei einem Besuch einer Kaffeerösterei in Gremmentin gab es interessante Einblicke und aromatische Eindrücke. Zum Abschluss wurde die alte Universitätsstadt Greifswald angesteuert. Gut renovierte Handels- und Bürgerhäuser sowie die Nikolaikirche beeindruckten die Reisegruppe sehr.
Auch die Abende trugen zum Gelingen der Reise bei. In geselliger Runde saßen die Teilnehmenden bei Wein und Bier im Ferienhotel zusammen. Es wurden Lieder gesungen, humorvolle Geschichten erzählt und gemeinsam schöne Stunden verbracht. Eine besondere Freude bereitete der „Viva la musica“-Chor der Stadt Malchin mit einem abwechslungsreichen Liederpotpourri.
Geistlich begleitet wurde die Reisegruppe von Kapuzinerpater Gisbert Schütte aus dem Werner Kloster. Mit religiösen Impulsen gab er der Reise zusätzliche Tiefe und rundete das gemeinsame Erleben ab. Ein besonderer Dank gilt Josef Meinke, der die Reise mit viel Engagement und Umsicht organisiert hat.




















