Montag, Februar 26, 2024

Ring-Erschließung für Wohnquartier Schlägelstraße geplant

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Werne. Zwei Mehrfamilienhäuser mit Staffelgeschossen und jeweils sechs Wohnungen sowie 16 Doppelhäusern sollen auf einem 5.200 Quadratmeter großen Grundstück westlich der Schlägel- und südlich der Brevingstraße entstehen.

Die Grundstücke der Doppelhaushälften sind zwischen 235 und 280 Quadratmeter groß. Mit der Innenverdichtung an dieser Stelle wird weiterer Wohnraum in der Stadt Werne geschaffen.

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Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung erläuterte Alexander Fritz vom Planungsbüro Drees und Huesmann das städtebauliche Konzept für das Wohnquartier. Soviel vorweg: Den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „16 F – Wohnquartier Schlägelstraße“ fasste das Gremium einstimmig.

Bei der Überplanung und Erschließung der Freifläche ist neben den Grundstückseignern und Investoren, Konstantin und Andreas Hörmann, auch die Stadt Werne mit im Boot. Denn letztere will im Zuge der Neubebauung die Schlägelstraße von der Stockumer Straße aus künftig öffentlich-rechtlich erschließen. Bislang ist das nicht der Fall, denn die schmale geschotterte Straße befindet sich in Privatbesitz der Anwohner der Altbebauung.

Dazu haben die Planer als Lösung die Verlegung der Schlägelstraße nach Westen hin ersonnen. Sie soll verkehrsberuhigt ausgebaut werden. Die bisherige alte Straßenfläche könne somit von den Privateigentümern nach Belieben als Vorgärten oder für Stellplätze genutzt werden. Das würde dort auch die beengte Durchfahrt und die unklare Stellplatzsituation ändern, erläuterte Alexander Fritz.

Das Baugebiet selbst soll über eine Ringerschließung zugänglich werden. An der Seite der Schlägelstraße sind die Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 18 Stellplätzen angeordnet. Über den rückwärtigen Teil des Rings werden die Doppelhäuser angebunden, schilderte er die Planung.

Nördlich der Brevingstraße (Sackgasse) will man das neue Wohnquartier mit einem Fuß- und Radweg anbinden. Ein Durchgangsverkehr von der Stockumer Straße zur Brevingstraße ist ausgeschlossen. An der Brevingstraße sind bereits die Grundplatten für die Neubebauung mit Reihen- und Doppelhäusern gegossen.

Im Westen grenzen die Grundstücke der Straße Köttersberg an das neue Wohngebiet. Zum Teil wurden die künftigen Wohnbaugrundstücke bisher von Anliegern als Gärten genutzt. Nach Abstimmungsgesprächen zwischen den Beteiligten im Vorfeld verbleibt hier ein fünf Meter breiter Streifen. Hier haben interessierte Anwohner die Option, Flächen zu erwerben, so die Planung.

An den Erschließungskosten für den Endausbau der Schlägelstraße werden die Anlieger beteiligt, hieß es im Ausschuss.

Zur Nachfrage aus dem Gremium, ob Photovoltaik installiert werde, sagt Konstantin Hörmann, dass PV-Anlagen in Vermietung bisher nicht möglich seien. „Wenn das machbar ist, gerne“, ergänzte er.  Auch in Sachen geförderter Wohnraum sind die Planungen noch nicht konkret. Ulrich Höltmann (SPD) bekräftigte in der Sitzung das Ziel der Stadt Werne, bei Neubauvorhaben anteilig 30 Prozent als geförderten Wohnraum vorzuhalten.

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