Werne/Nordkirchen. Das Schloss Nordkirchen ist auch nach dem Ende der Sommerferien ein beliebtes Ausflugsziel. Wer dort spazieren geht, und einen Stopp am Libellenteich einlegt, wird feststellen, dass der kleine Teich komplett ausgetrocknet ist. Der zweitwärmste Sommer seit 1881 hat auch in der Region Spuren hinterlassen.
Der meteorologische Sommer hat dem gesamten Münsterland extreme Hitze und ausgeprägte Trockenheit beschert. Für Landwirte bedeutete dies Ernteeinbußen, für die Bewohner des Libellenteichs den Verlust der Lebensgrundlage.
Zwar ist nicht bekannt, ob Fische in dem Teich gelebt haben, Frösche und Libellen sind aber seit einiger Zeit nur noch vereinzelt in der Nähe des Teiches zu sehen, beziehungsweise zu hören.
„Der Libellenteich wird von den Bächen in der Umgebung gespeist. Durch die langanhaltende Dürre in den letzten Monaten haben die Bäche dem Teich kein Wasser mehr zugeführt und dann ist dieser ausgetrocknet“, erklärt Jessica Hauck, Pressesprecherin der Gemeinde Nordkirchen.
Ein Phänomen, welches in der Nähe des Schlosses Nordkirchen alle paar Jahre mal vorkommt. Nun liegt die Hoffnung – nicht nur bei der Gemeinde, die den Teich vor Jahren angelegt hat – auf einem regenreichen Herbst und Winter, damit die Bäche den Teich wieder speisen können.





















