Werne. Seit Februar 2022 läuft der vom russischen Präsidenten Wladimir Putin befohlene Angriffskrieg auf die Ukraine. Viele Hilfsaktionen fanden vor allen Dingen in der ersten Zeit des Russisch-Ukrainischen Kriegs statt, die partnerschaftliche Hilfe der Stadt wird dagegen kontinuierlich fortgesetzt. Jetzt ist eine neue Großspende unterwegs.
Seit einigen Jahren gibt es zu der kleinen ukrainischen Stadt Korec freundschaftliche Beziehungen. „Das ist ein Teil unseres großen Partnerschafts-Netzwerkes, denn wir haben nicht nur Partnerstädte, sondern sind eine Art Spinne im Netz von Städten, die mit anderen Städten verwoben sind“, erklärte Bürgermeister Lars Hübchen.
Die Stadt Korec ist eine der ukrainischen Partnerstädte von Walcz, der polnischen Partnerstadt von Werne. „Es gibt zu dort enge Drähte, wodurch wir schon mehrmals Hilfsgüter über unsere Partnerstadt nach Korec liefern konnten“, so die Partnerschaftsbeauftragte Stephanie Viefhues.
Bei der aktuellen Spende handelt es sich um zehn Inverter-Stromerzeuger, die Strom mit reiner Sinuswelle liefern, sodass auch Geräte mit empfindlicher Elektronik damit geladen werden können. „Der Bedarf ist groß, weil Kraftwerke und Stromleitungen bombardiert und zerstört worden sind“, so Lars Hübchen.
In der Stadt Korec stelle es sich derzeit so da, dass es am Tag für rund zwei Stunden Strom gebe, schilderte Stephanie Viefhues. „Dann werden Handys aufgeladen oder Babynahrung erwärmt – Dinge, die sonst am Tag ohne Strom nicht möglich sind“, unterstrich sie.
Spende vom Lions-Club
Der Lions-Club Werne in Westfalen hat die Anschaffung der Generatoren mit rund 4.500 Euro finanziert. Die amtierende Präsidentin Andrea Blumrich und Fördervereinsvorsitzender Michael Zurhorst hatten zum Pressetermin zwei der Stromerzeuger mitgebracht. „Wir fragen immer vor Ort an, was genau benötigt wird, in diesem Fall sind es diese Geräte“, schilderte Andrea Blumrich.
Der Internationale Club Werne (ICW) wird nun dabei helfen, dass die Lieferung aus Werne – über die polnische Partnerstadt – in die betroffene Stadt weitergeleitet wird.
Stephanie Viefhues ist sicher, dass die Sachen auch dort ankommen, wo sie benötigt werden: „Wir bekommen immer Fotos zugesandt, sodass wir sehen, wie die gespendeten Dinge im Einsatz sind. So wird die geleistete Hilfe sichtbar.“






















